Am Montag, den 15.03.2021, war es wieder soweit. Ich habe die Chance genutzt und mein Bestand an British American Tobacco noch einmal aufgestockt und auch ein wenig mein Durchschnittskurs verbilligt. Im Moment kennen die Märkte nur eine Richtung, nach Norden. Daher ist es gar nicht so einfach noch ein Unternehmen zu finden, welches im Moment mit guten Zahlen überzeugt, noch nicht zu heiß gelaufen ist und auch noch eine anständige Dividendenrendite aufweist.

Gekauft habe ich 50 Aktien zu einem Kurs von 31,46 Euro pro Aktie. Mit allen Kosten habe ich somit 1.587,15 Euro investiert. Dies bedeutet im Quartal eine zusätzliche Ausschüttung von ca. 20 Euro netto mehr. Auf das Jahr gesehen bei vier Ausschüttungen im Jahr sind das ca. 80 Euro an zusätzlichen passiven Einünften.

Ausführlich vorgestellt habe ich British American Tobacco (BAT) hier bereits in 2019 und warum ich mich damals dafür entschieden habe. Dies voll bewusst, obwohl ich bereits eine größere Position bei Altria besitze.

Die Dividendenrendite auf diesen Kauf liegt bei ca. 7,4% p.a. brutto. Zusätzlich meldet BAT bei den Tabak-Unternehmen im Vergleich den höchsten Umsatz und eine operationellen Marge von > 40%, in den letzten Jahren weiter steigend. Trotz rückläufigem Absatz im Zigarettenmarkt wird dem mit Preissteigerungen gegen gehalten und somit der Umsatz, wie eben beschrieben, gesteigert. Aktuell sind „Next Generation Products“ (NGP) weiter im kommen und bilden einen weiteren Markt ab. Hierzu gehören E-Zigaretten, Heat-Produkte, aber auch der weitere Markt mit Marihuana. Die Auszahlungsquote liegt bei ca. 60% bezogen auf den Free-Cash-Flow. Mittlerweile sind wir im 23 Jahren mit einer Erhöhung der Dividende.

Auf der anderen Seite liegt durch den Kauf von Reynolds die Verschuldung bei aktuell ca. 75 Mrd. GBP. Klingt hoch, allerdings ist durch den Zukauf auf der Gewinn und der Umsatz entsprechend gestiegen. Die Reduktion der Schuldenlast ist ein Ziel des Unternehmens, welches auch bereits verfolgt wird. Auf der anderen Seite sind Schulden aufgrund der Niedrigzinsphase keine „großen“ Zinslasten und somit sogar sinnvoll Schulden zu machen. Das KGV liegt bei ungefähr 10.

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Insgesamt besitze ich nun 150 Anteile mit einem Durchschnittskurs von 32,65 Euro und monatlichen Netto-Dividenden von ca. 62 Euro im Quartal.

Mit dieser Position fühle ich mich wohl und würde sogar noch auf insgesamt 200 – 250 Anteile als Zielwert gehen wollen.

Dies war jetzt erst mein 2. Kauf im Jahr 2021, welches daran liegt, dass ich mir vorgenommen habe eher vorsichtig zu investieren und parallel ein wenig Cash aufzubauen. Irgendwann muss die aktuelle Hausse auch mal wieder Luft holen, auch wenn weiterhin das billige Geld, welches den Markt flutet, anhält.

Zum Abschluss bei diesem Kauf noch eine kleine, aber freudige Ergänzung. Ich werde damit in Februar, Mai, August und November die 400 Euro-Marke dauerhaft überschreiten. Bisher war ich immer knapp gescheitert, auch wenn das nicht „Kriegsentscheidend“ ist.

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