Investieren heißt für mich auch immer wieder etwas auszuprobieren, neues zu entdecken und offen sein für Alternativen oder Dinge, die in der breiten Öffentlichkeit eher negativ behaftet sind oder als zu riskant angesehen werden. Angefangen hat das bei mir über die Plattform Companisto, bei der man mittlerweile als Eigenkapitalgeber für junge Start-ups tätig sein kann. Die Beträge haben sich hier mittlerweile stolz aufsummiert, aber auch die Rendite und berichte der Unternehmen überzeugen zumeist, auch wenn offen gesprochen bei einem Unternehmen im Moment die Insolvenz in Eigenregie droht. Dann habe ich über Auxmoney, der P2P-Plattform, einen kleinen Betrag investiert, um ein auch hier meine Erfahrungen zu sammeln, welche bei entsprechender Risikostreuung ebenfalls positiv ausfällt. Ich allerdings hier mein Risiko nicht weiter ausbauen möchte, als nur die erhaltenen Zinsen und Tilgungen zu reinvestieren. Im Dezember 2020 bin ich dann auf zwei weitere interessante Geschichten gestoßen. Eines, ecoligo.investment habe ich bereits vorgestellt und hier mittlerweile in 3 Projekte investiert.

Das zweite Investment ist und war Cannergrow. Ein Unternehmen aus der Schweiz, welches in medizinisches Cannabis seine Geschäftstätigkeiten ausrichtet. Als „Investor“ beteiligst du dich hier nicht am Unternehmen selbst bzw. direkt, sondern kaufst dir einen „Stellplatz“ für eine Cannabis-Pflanze. Dieser Stellplatz gehört dir dauerhaft und wird nach jedem Erntevorgang wieder neu bepflanzt und neu angebaut. So ergeben sich konservativ betrachtet pro Jahr 4 Wachstums- und Erntezyklen, aus denen man einen Ertrag generiert.

Der Platz der Pflanze kostet einmalig und hier offen gesprochen, ist dieser leider auch nicht ganz billig. Allerdings, und je mehr man sich damit beschäftigt, es funktioniert, erhält man eine beachtliche Rendite von ca. 10% p.a. – vom Ertrag werden die Fixkosten, wie Bewässerung, Strom, Miete für das Gebäude, Versicherung für die Pflanze und Gehälter abgezogen und der dann übrige Ertrag wird 50/50 zwischen dir und dem Unternehmen aufgeteilt. Die obige Rendite ist diese nach der Aufteilung und dem Abzug der Fixkosten.

Quelle: Cannergrow

In meinem Portfolio sind 2 Pflanzen gelandet. Ich konnte mir einen Stellplatz noch zu einem Preis von ca. 1.100 Euro sichern und habe somit ziemlich genau 2.200 Euro investiert. Alle 3-4 Monate werde ich zukünftig dann ein passives Einkommen von ca. 70 Euro erhalten.

Dies alles unter der Voraussetzung, dass hier gehalten wird, was versprochen und geschrieben wurde. Ich habe mich zu der Thematik vorab über den aktuellen Markt, die Bedingungen, das Unternehmen und auch mit der Zukunft von Marihuana lange beschäftigt. Beachten muss man allerdings, dass der Betrag von Angebot und Nachfrage abhängig ist. Das bedeutet, wenn es keinen Abnehmer geben sollte, erhält man auch nicht das passive Einkommen. Alternativ kann man sich dann die Ernte (ohne THC) nach Hause schicken lassen und selbst vertreiben oder verkonsumieren. Das muss auf jeden Fall erwähnt werden.

Quelle: Cannergrow

Mein persönliches Fazit hierzu wie folgt:

Die Legalisierung hat erst angefangen. Länder, wie Kanada, USA (einzelne Bundesstaaten), die Schweiz oder begrenzt für den medizinischen Anbau und Konsum in Deutschland sind erst der Anfang. Das bedeutet der Markt wächst schnell und die Dunkelziffer ist im Moment recht hoch. Ein kleiner Vergleich zeigt, dass in 2014 weltweit 220 Mio. Menschen Cannabis konsumierten. Waren es 2018 bereits 250 Mio. Menschen (Quelle: statista.com).

Um gerade beim medizinischen Bereich zu bleiben, kann das enthaltene Cannabidiol (BDC) u.a. bei folgenden Effekten helfen – Schmerzlinderung, Blutzuckersenkung, Reduzierung beim Wachstum von Tumorzellen, Knochenwachstum, Mukelkrämpfen,…

Ich glaube im Moment an den Erfolg und auch die hohe Rendite. Wenn es euch ebenfalls interessiert, holt euch hier direkt bei Cannergrow mehr Informationen oder meldet euch kostenlos an. Kosten fallen erst (und auch einmalig) an, wenn ihr euch für den Kauf einer Pflanze entscheidet. Dies stellt keine Kauf- oder Anlageempfehlung dar, sondern erläutert nur meine aktuelle Gedanken bzw. mein Verhalten.

Eins muss abschließend noch gesagt werden. Die Räumlichkeiten sind immer nur begrenzt und der Aufbau einer neuen Halle benötigt entsprechend Vorlaufzeit. So wird meine die erste Wachstumsphase meiner zwei Stellplätze erst in Q4/2021 beginnen. So lange muss ich mich noch mit Geduld erproben und dann hoffentlich die Erträge sehen. Ich werde auf jeden Fall weiter berichten und offen über Erfolg oder Misserfolg sprechen!

Was haltet ihr von dem Invest und habt ihr von Cannergrow schon gehört? Hier bin ich tatsächlich auf Meinungen sehr gespannt!

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4 Kommentare zu „Cannergrow – Mein alternatives Investment mit Marihuana

  1. Hallo Chris,

    das scheint als einfaches und verständliches Konzept. Ein ähnliches System habe ich für Solarpanels in Österreich erworben, die eben dann jährliche Zinsen bringen. Viel Erfolg mit deinen Cannabis-Pflanzen!

    Viele Grüße
    Christian

    Gefällt 1 Person

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