Kauf Unilever – 3. Corona Kauf

Ich habe letzten Freitag, am 03.04.2020, doch noch einmal zugeschlagen und vor dem Wochenende meinen 3. Kauf innerhalb kürzester Zeit getätigt. Dieses Mal habe ich auf einen großen Player am Markt geschielt und bin bei Unilever eingestiegen. Ein Unternehmen, dass ich mir schon länger angeschaut habe, aber nie den richtigen Zeitpunkt gefunden habe, den ersten Schritt zu machen.

Mit 400 Marken in über 14 Kategorien berührt kein anderes Unternehmen den Alltag so vieler Menschen auf so unterschiedliche Weise. Zu dem Unternehmen gehören Marken aus dem täglichen Leben, wie z.B. Axe, Ben&Jerry´s, Lipton, Knorr, Cif, Magnum, dusch das, Langnese, Comfort,… – dies nur eine riesen Auswahl an Körperpflege, Haushalts- und Textilpflege und Nahrungsmittel/Getränke.

Gekauft habe ich mir insgesamt 75 Stück zu einem Kurs von 44,29 Euro pro Aktie. Insgesamt habe ich somit 3.321,75 Euro für diesen Kauf ausgegeben.

Im Moment schüttet Unilever eine Quartalsdividende von 0,41 Euro pro Anteil aus. Das bedeutet für mich, dass auf das Jahr gesehen, eine Bruttodividende zusätzlich von 123 Euro und netto von ca. 92 Euro. Dies bedeutet auf den Einstandskurs eine Dividendenrendite nett von ca. 2,7% p.a. – Falls der Kurs noch einmal unter 40 Euro rutscht, werde ich hier noch einmal zuschlagen und mir somit eine Rendite von 3% p.a. sichern und 200 Euro an Ausschüttungen.

Bisher bin ich in dem Segment Konsumgüter nur sehr gering unterwegs und im Portfolio noch sehr unterrepräsentiert. Daher freut es mich umso mehr, ein weiteres Unternehmen in meinem Portfolio begrüßen zu können. Gemäß Ariva steigert Unilever die Ausschüttung seit 32 Jahren und zahlt insgesamt seit über 36 Jahren eine Dividende. Ein somit waschechter Dividendenaristokrat.

Die Ausschüttungsquote liegt bei 76% auf den Gewinn gerechnet und 67% auf den FCF (Free Cash-Flow). Eine zufriedenstellende Quote, die auch der Verschuldungsgrad von 3,9-fachen des Gewinns zeigt. Das KGV von 23 zeigt kein günstiges Unternehmen, allerdings am Markt ein souveränes mit einem Geschäftsmodell, dass am Markt zumindest zum Großteil komplett unabhängig von Corona bleibt.

Hierzu passt auch ganz gut das folgende Buch: Die Geschichte der Markenmacher: 75 Jahre Unilever in Deutschland – ich habe oben nur einige wenige Marken genannt, aber das Konglomerat ist deutlich größer und das Firmennetz, aus Holland stammend weltweit verbreitet.

Zum Abschluss kann man zusammenfassend sagen, der wesentliche Teil des Unilever-Geschäftes besteht aus der Herstellung und dem Vertrieb von täglich gebrauchten Markenartikeln.

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