Ich habe bereits einmal erwähnt, dass ich vor Jahren mir ein Waldgrundstück gekauft hatte. Zu diesem Zeitpunkt hat sich von einem Bekannten eine günstige Möglichkeit ergeben und ich hatte zugeschlagen. Ehrlicherweise kannte ich mich bis dahin gar nicht groß aus und hatte meinen Vater an der Seite.

Für diesen Preis konnte man nichts falsch machen. Manchmal benötigt man auch einfach Glück und so bin ich am Ende zu ungefähr 1.200 Quadratmeter Waldfläche gekommen. Das Grundstück ist am Hang und etwa 12 m breit und ungefähr 100 m lang. Umgerechnet sind das 12 a. Keine riesen Waldfläche, aber für den Anfang gar nicht so wenig. Es handelt sich um einen Mischwald und erst vor ein paar Wochen war ich dort.

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Warum geht man Ende November in den Wald und was bringt das?

Ich habe zusammen mit meinem Vater mit Holzpflöcken das Grundstück abgesteckt und so entsprechend markiert. Dadurch wird klar ersichtlich welche Fläche mir gehört und von den umliegenden Flächen eine Markierung enthält. Das macht eigentlich jeder, um so mögliche Streitereien zu vermeiden.

Jeder Wald besitzt auch eine Flurstücks-Nummer und kann somit klar bestimmt werden. Damit man genau festlegen kann, welches Grundstück einem gehört, gibt es gerade für Baden-Württemberg eine Internetseite: geoportal-bw.de – Mit GPS lässt sich dann genau festlegen, wenn man vor Ort, welche Fläche einem genau gehört.

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Der nächste Schritt im neuen Jahr ist nun mit dem Förster vor Ort sich die Waldfläche einmal anzuschauen und folgende zwei Fragestellungen bzw. Ideen klären:

  • Welche Bäume dürfen gefällt werden und was muss hierbei beachtet werden? Die Idee dahinter ist Brennholz zu machen und je nach Preis und Notwendigkeit entweder dies selbst zu verwenden oder gar privat zu verkaufen.
  • Die zweite Idee wäre, neue Bäume anzupflanzen, um den Wald so aktiv zu bewirtschaften. Was muss hier beachtet werden? In diesem Zusammenhang sogar, gerade in der Weihnachtszeit, der Gedanke, ob man nicht „Weihnachtsbäume“ als Stecklinge zulegt und diese einpflanzt. In 3-5 Jahren könnten diese dann an einen bestehenden Verkäufer als Großabnehmer zum Selbstschlagen verkauft werden. Man muss ja immer verrückte Ideen haben und diese ggfs. auch mal umsetzen.

Ich halte auf jeden Fall auf dem Laufenden, ob die Ideen Substanz haben oder ob das am Ende nur Ideen waren, welche verpufft sind. Zumindest habe ich es in diesem Beitrag festgehalten und kann mich daran messen lassen.

Nachhaltig ist das Investment auch noch und man verbringt Zeit an der frischen Luft, tut was für den Körper und schafft so ein Win-Win-Situation.

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Das soll für diese Jahr auch mein letzter Artikel gewesen sein. In diesem Zusammenhang vielen Dank fürs Lesen meiner ganzen Beiträge über das Jahr verteilt und auch für jeden einzelnen Kommentar, den ihr hinterlasst. Lasst uns gemeinsam in 2023 starten. Ich wünsche jedem einen erfolgreichen Start, beste Gesundheit und auch an der Börse ein gutes Händchen!

Ein Buchtipp mit passendem Titel zum Abschluss: Wie Brausepulver auf der Zunge: Glücklich sein ist keine Frage des Alters

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Ein Kommentar zu „Mein Wald – Alternative Investment

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