Letzte Woche habe ich den ersten von zwei Teilen des Reiseberichts auf die Azoren veröffentlicht. Berichtet habe ich über den Start in Porto und die erste Insel, die Hauptinsel Sao Miguel. Im zweiten Teil geht es um die weiteren 4 Insel, die wir besucht haben und den Urlaub nochmal einmaliger gemacht hat.

Den ersten Teil könnt ihr nochmal hier nachlesen: Azoren Reisebericht 2021 – Teil 1

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Nach den 5 Tagen auf Sao Miguel ging es mit dem Motorflugzeug, als Art Flugtaxi zwischen den Inseln ging es dann weiter nach Flores. Eine deutlich kleinere Insel und bereits auf der Erdplatte, welche zu Amerika gehört. Eine Insel, eigentlich noch grüner und mit Wasserfällen überseht. Hier hatten wir einen kleinen Bungalow, der typisch „Einheimisch“ war. Leider nicht ganz dicht und aufgrund der Feuchtigkeit der Insel hat dies kleine Viecher angezogen. Das muss man abkönnen, ansonsten fühlt man sich aufgrund kleinerer Tiere, wie Tausenfüßler, Raupen und einer Kakerlake. Alternativ hätte es tatsächlich ein Hotel auf der Insel auch gegeben. Da wir allerdings nur 3 Nächte auf Flores waren und das eigentlich nur zum Schlafen, war das schon okay. Den Bungalow hatten wir uns selbst rausgesucht und war grundsätzlich auch echt gut gelegen und entsprechend aktuell eingerichtet. Viel beeindruckender wieder das Grüne der Insel, das westlichste Bier Europas, bei Sonne direkt am Strand und die schönen Wasserfälle mit Regenbogen. Das möchte ich gar nicht weiter beschreiben, sondern füge mal drei Bilder ein.

Ich hoffe die Bilder konnten wirken und man kann sich vorstellen, wie schön es auf der Insel ist. Von Flores ging es auch mit einem „Speedboot“ auf die kleinste Insel, eine reine Vulkaninsel mit 400 Einwohner und mehr Kühen als Einwohnern, nach Corvo. Die Bootsfahrt war nichts für schwache Nerven, da wir ordentlich Seegang hatten. Ein tolles Abenteuer, welches echt Laune gemacht hat. Die Insel besichtigt man dann in ca. 3-4 Stunden und kann den riesigen Vulkankrater ablaufen. Beeindruckend, man läuft dort, wo ursprünglich mal Lava geflossen und ein Vulkan gewütet hat. Mittendrin wieder ein kleiner See mit vielen kleinen Hügeln direkt im Krater. Einfach nur schön und vor allem so ruhig, fernab von Allem. Auf dem Rückweg sind wir dann mit dem Boot die Nordseite der Insel, Flores, abgefahren, mit der sehenswerten Steilküste und den Wasserfällen direkt ins Meer. Eigentlich kann ich nur sagen, es lohnt sich und verschafft euch selbst ein Bild davon vor Ort.

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Letzte Flugstation war dann Faial und Pico. Hier verkehrt man dann mit einer Fähre zwischen den beiden Inseln. Gelandet auf Faial war unsere Unterkunft auf Pico. Dort befindet sich auch der Ponta da Pico, der höchste Berg Portugals und einer der höchsten Vulkane Europas. Mit über 2.300 m liegt dort phasenweise auch Schnee. Bis auf über 1.000 m kann man mit dem Auto fahren, den Rest muss man dann vollends wandern. Rechnen muss man mit ca. 6-8 Stunden für Auf- und Abstieg. Zusätzlich muss man noch die Zeit rechnen, in der man oben verweilt. Eine absolute Empfehlung. Ein mega Highlight auf Pico war auch die Wal- und Delphintour. Ich hatte am Anfang nicht wirklich damit gerechnet, dass wir irgendwelche Tiere auf dem Atlantik finden. Angefangen hat es dann mit einer Wasserschildkröte, die auch noch gerade gefressen hat. So kann es losgehen. Weiter ging es dann mit den Delphinen, die auch noch neugieriger Weise mit dem Boot gespielt haben und sich zum Teil um uns gesammelt hatten. Andere Delphin-Arten waren eher schüchtern und haben das Weite gesucht, als sie uns entdecken. Atemberaubend. Das Größte am Schluss war dann tatsächlich noch, dass wir zwei Wale und ein Junges entdeckt haben. Mit notwendigem Abstand und Respekt konnten wir die Tiere beobachten, ohne dass wir sie bedrängen. Das muss ich dem Veranstalter sehr hoch anrechnen und in diesem Fall auch einen großen Respekt an das „Reisebüro“ von seabreeze.travel, dass genau dieser Anbieter ausgewählt wurde.

Auf Pico hatten wir auch erstmals die Möglichkeit einen ganzen Tag am Pool zu verbringen. Bester Sonnenschein hat uns geholfen die Zeit mit der Ruhe zu genießen. Am letzten Tag haben wir noch einen Tagesausflug nach Faial gemacht, um dort noch einen ehemaligen Vulkan zu besichtigen und am Ende der Insel noch eine Art „Mondlandschaft“ mit einem Leuchtturm inkl. Museum zur Entstehung der Azoren.

Auch hier kann ich nur von einer Empfehlung sprechen. Der Vulkan dort ist letztmalig auch erst vor ca. 60 Jahren ausgebrochen. Der Abschluss war dann in Pico am Meer in einer beeindruckenden Bar, mit einem Sangria. So kann der Urlaub positiv enden. Der Heimflug war dann über Lissabon, allerdings nur mit ca. 30 min. Aufenthalt und schon waren wir wieder in Frankfurt und heim ging es dann vollends mit dem Auto.

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Als Fazit würde ich sagen, ein gelungener Urlaub mit unvergleichbaren Eindrücken. Ein kleines Abenteuer auf dem europäischen Kontinent. Dahingehend, dass man so viel sehen kann und auch sollte, ist leider wenig mit ausschlafen, aber das ist auch mal in Ordnung. Es hat sich gelohnt. Luxus wäre jetzt noch eine Woche in die Wärme zum Seele baumeln lassen. Ein paar Tage Urlaub im Jahr 2021 sind noch vorhanden, wer weiß, was noch geht!

Der Bericht soll ein kleiner Urlaubsbericht darstellen, stellt aber auch nur ein Auszug dar. Den Text hätte ich nochmal deutlich länger machen können, aber jedes kleinste Teil muss ich auch nicht berichten. Das hebe ich mir dann für persönliche Geschichten auf 😊

Die nächsten Beiträge und Berichte handeln dann wieder mehr von Investieren, Geldanlegen, Dividenden kassieren und Unternehmensbeteiligungen. Das wichtigste allerdings, man muss rechtzeitig anfangen zu Genießen und zu Leben. Man weiß nie, wie lange das Leben geht und welche Abenteuer oder Erfahrungen es für einen bereit hält. Die Mischung macht es, wie immer!

4 Kommentare zu „Azoren Reisebericht 2021 – Teil 2

  1. Hallo Chris!

    Vielen Dank für die beiden Teile zu eurer Reise auf die Azoren. Sehr authentisch beschrieben, gefällt mir sehr zum Lesen!

    Da bekomme ich Fernweh, gleichwohl wir solche Reisen zu viert aktuell nicht einplanen (können). Auf alle Fälle ans Meer wäre wieder fein.

    Liebe Grüße und auf einen wachsenden Dividendenstrom,
    Clemens

    Gefällt 1 Person

    1. Hi Clemens,

      danke dir erstmal vorweg für das Feedback. Das freut mich sehr…dann habe ich mein Ziel erreicht, ein wenig Fernweh zu entfachen 🙂

      Meer ist einfach immer schön und gerade jetzt, wo wir Richtung Herbst voll durchstarten…ist Meer, Sonne und Wärme nochmal toll. Macht es auf jeden Fall und genießt Die Zeit zusammen.

      Viele Grüße und auf den wachsenden Dividendenstrom 🙂
      Chris

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