Generation Z – Erfolg und Geld ist nicht mehr im Mittelpunkt

Es wird in den Medien immer mehr von der „Generation Z“ gesprochen und dass deren Mittelpunkt bzw. Einstellung nicht mehr nur Erfolg, Beruf und Karriere ist, sondern gerade das Gegenteil.

Daher mal die Frage, wen definiert man mit Generation Z und wer sind die vorangegangenen Generationen?

Als Generation Z bezeichnet man die Geburtenjahrgänge ab 1995. Wenn man hochrechnet aktuell maximal 18 jährige und am Anfang des Berufslebens, wenn überhaupt.  Den Vertretern der Generation Z geht es vorrangig um Freizeit statt um Karriere und um Familie statt um Firmenwagen – auch wenn sie teilweise noch überhaupt keine eigene Familie haben. Diese neue Generation hat erkannt, dass die Träume der Älteren nur selten Realität werden. Sie hat immer weniger Bindungen an Unternehmen und Marken, aber auch immer weniger Interesse an Führungsverantwortung und flexiblen Arbeitszeiten. Sie will klar zwischen Arbeitswelt und Privatleben in der eigenen kleinen Welt trennen, will sich aber – allerdings in einem geregelten Rahmen – durchaus in Unternehmen einbringen, wobei ihr aber auch der Öffentliche Dienst als potenzieller Arbeitgeber zusagt. Wichtig ist auch immer eine Weltreise oder ein Sabbatical und das nicht erst spät im Arbeitsleben oder in der Rente, besser mit Mitte / Ende Zwanzig, um die Abenteuer des Lebens noch besser zu erleben. Auf Neudeutsch muss die Working-Life-Balance stimmen. Im Berufsleben wird auch öfters mal Risiko eingegangen und ein Start-up wird gegründet. Der Generation Z werden unterschiedliche Handlungsweisen nachgesagt. Dazu zählt, dass sie sehr leise agiert im Gegensatz zu ihren Vorgängergenerationen und ihr auch kein großes politisches Interesse attestiert wird. Dennoch handelt sie auf ihre Weise konsequent und möchte eine klare Trennung zwischen Beruf und Privat, sodass kein Work-Life-Blending entsteht. Work-Life-Blending ist die Bezeichnung für einen fließenden Übergang von Berufs- und Privatleben. Sie möchte sich eine gewisse Freiheit in ihrer Arbeitszeitgestaltung bewahren, aber strebt nicht nach Flexibilität Außerdem möchte sie sich in ihrem Beruf kreativ ausleben, begeistert Leistung bringen und sich nicht in irgendeinem Hamsterrad irgendwelchen Karrierezielen hinterher hetzen.

Die weiteren Generationen in der chronologischen Reihenfolgen von aktuell in die Vergangenheit wie folgt:

  • Generation Y: Zeitraum frühe 1980er bis frühe 2000er
  • Generation X: Zeitraum frühe 1960er bis frühe 1980er
  • Baby-Boomer: Zeitraum Mitte 1940er bis frühe 1960er
  • Kriegskinder: Zeitraum ab 1920 bis Anfang / Mitte 1940
  • Kriegsjugendgeneration: Ab 1900 bis ca. 1920

Aufgrund der Umstände hat sich jeweils das Bild der Generationen und auch die Verbundenheit zu Leben und Arbeit deutlich gewandelt. Ein großer Einfluss hat natürlich zur Umgebung auch immer die fortschreitende Digitalisierung geführt.

Die verschiedenen Generationen sollten auch immer wieder bei einer möglichen Investition beachtet werden, denn was bisher immer gut gelaufen ist muss nicht unbedingt in der Zukunft auch gut laufen, aber kann.

Ich wünsche einen schönen 3. Advent und ein erholsames Wochenende.

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