Spannende Zeiten an der Börse – 5 Tipps

Aktuell herrscht eine große Unsicherheit an den Börsen.  Wo geht die Reise der Aktien hin? Ein gutes Beispiel ist der Dax, seit der Spitze von 13.500 Punkten befinden wir uns aktuell bei ca. 12.200 Punkten mit einem deutlichen Abschlag von über 1.000 Punkten seit dem Höchststand. Für uns Sammler und Dividendenliebhaber erfreuliche Kaufkurse, denn die Wirtschaft scheint weiterhin in Ordnung und die Unternehmen schreiben Ihre Erfolgsgeschichten fort. Doch worauf sollte man achten:

  1. Zeit mitbringen: Für eine lohnende Aktienanlage ist ein langfristiger Anlagehorizont wichtiger als der Zeitpunkt des Aktienkaufs. Auf kurze bis mittlere Sicht besteht für Aktienanleger dagegen ein erhebliches Risiko. Klar ist: Ein historischer Rückblick bietet keine Gewähr für künftige Wertentwicklungen. Doch die Vorteile einer langfristigen Aktienanlage – einer Beteiligung an ertragsstarken Unternehmen und damit am Produktivkapital der Wirtschaft – bestehen nach wie vor.
  2. Breite Streuung im Depot: In einem Depot sollte nie nur eine Aktie liegen. Wer nicht selbst einzelne Aktien auswählen und beobachten will, sollte auf Fonds/ETFs setzen. Zum Beispiel bilden börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETF) einen zugrunde liegenden Index möglichst genau nach. Fonds sind für kleinere Anlagebeträge besser geeignet als Einzelaktien. Zudem kann man in Aktienfonds auch mit kleineren Beträgen regelmäßig investieren.
  3. Ruhe bewahren: Die jüngsten Schwankungen an der Börse haben es wieder deutlich gemacht: Wer an der Börse langfristig investiert, muss die Nerven bewahren. Wer als Anleger zu schnell handelt, erzielt oft nicht den gewünschten Gewinn, wohl aber hohe Kosten.
  4. Risikobereitschaft festlegen: Höhere Renditechancen sind auch immer mit höheren Risiken verbunden. Deshalb müssen Kunden sich vor einer Anlageentscheidung über ihre eigene Risikobereitschaft im Klaren sein.
  5. Kosten vergleichen: Für den Kauf und Verkauf von Aktien entstehen Kosten, für kleine Kaufaufträge gelten meist Mindestgebühren. Die Banken bieten zumeist verschiedene Depotvarianten an – hier sollten Anleger die Kosten vergleichen und die auf sie abgestimmte Variante wählen.

Ganz wichtig aus meiner Sicht noch, macht euch ausführlich über das Unternehmen Gedanken, in das ihr einsteigen möchtet. Würdet ihr selbst die Produkte kaufen, die es anbietet oder greifen Kunden auch bei einer schlechten Wirtschaftslage auf dieses Produkt zu. Schlussendlich hilft natürlich auch ein Blick in die Bilanzen des Unternehmens, um zu erfahren, wie die das Unternehmen da steht. Doch beachte die Unternehmen können Rücklagen bilden und auch auflösen und ihr seht das in der Bilanz nicht.

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