Auf der Seite von Finanzblognews bin ich auf die Blogparade von Fyoumoney.de aufmerksam geworden. Der Aufruf war bereits aus 2017, aber die Frage und die Motivation ist präsenter denn je. Aus diesem Grund habe ich mir auch noch einmal Gedanken gemacht, warum mache ich das Ganze; warum erfasse ich jeden Monat meine Dividenden, meine Fortschritte, mein aktuelles Vermögen und meine Investitionen; welches Ziel erfolge ich und was habe ich davon jeden Monat das Geld auf die Seite zu legen und nicht einfach mich dem täglichen Konsum hinzugeben.

Die Fortschritte von Monat zu Monat sind das eine und gerade am Anfang sind diese recht hoch, das von 0 auf 100 Euro monatlich eine Dividende ein tolles Gefühlt ist. Dann fängt es wieder richtig Spaß zu machen, wenn die 500 Euro Grenze geknackt wurde und dann bei 1.000 Euro pro Monat. Bis dahin ist der Weg doch lang und steinig. Diesen Weg muss man erstmal überstehen, danach wird es dann leichter.

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Das andere ist aber auch, dass man nur mal auf unser Rentensystem schauen muss und dann relativ schnell und einfach erkennt, das kann nicht mehr immer so weitergehen. Das Umlageverfahren funktioniert nicht mehr. Entweder die Rentenversicherungsbeiträge müssen so erhöht werden, dass es am Ende wieder bei allen „Nichtselbständigen“ hängen bleibt oder aber das ganze Verfahren muss tatsächlich umgestellt und verändert werden.

Das ist ein wenig der Nachteil, je mehr man liest und sich informiert – desto mehr Gedanken macht man sich auch.

Zusätzlich ist der Vorteil, wenn man jetzt anfängt zu investieren, und jeder muss hier seine eigene Strategie für sich überlegen, hat man auch die Chance jetzt bereits Erträge und Erfolge zu erzielen. Mit dem sofortigen Ertrag kann man sich dann auch wieder mehr leisten und der Kreislauf führt nach oben. Das „normale“ monatliche Gehalt ist oftmals gedeckelt und/oder nicht so leicht zu erhöhen. Warum dann nicht weitere Quellen aufmachen und wenn man dann noch eine gewisse Streuung einbaut, dann stellt man sich breit auf und verringert das Risiko.

Jetzt noch langfristig denken und Monat für Monat hartnäckig dran bleiben, dann ist das Ziel grenzenlos. Dabei helfen dann wieder Zwischenziele, wie eingangs erwähnt, um die Motivation oben zu halten. Denn je höher dann die Erträge, desto mehr kann man auch wieder Investieren und das nächste Ziel wird wieder erklommen. Das Ziel für die Motivation sollte ambitioniert sein, aber nicht unerreichbar. So verliert man nie den Mut.

Dann heißt es nur noch, wann will ich das End-Ziel erreichen und was habe ich danach vor. Persönlich glaube ich, es gibt kein Ende von der Börse. Wenn man einmal angefangen hat die Erfolge zu sehen und sich mit als Unternehmer zu fühlen und Miteigentümer, dann kommt man nicht mehr los. Das wichtigste ist, dass die Erträge irgendwann so hoch sind, dass man sich frei fühlt und trotzdem das Kapital nicht verbraucht, sondern weiter investieren kann. Das macht natürlich den benötigten Berg an Geld nochmal deutlich höher, aber dafür ist man dann wirklich im „Fyoumoney“-Bereich. Jeder definiert den Betrag für sich dann wieder anders und dieser kann natürlich auch variieren. Wenn ich jetzt diesen Artikel schreibe, dann habe ich andere Pläne und bin auch in einer anderen Lebenssituation. In 10 oder 20 Jahren kann die Situation ganz anders aussehen. Dann bist wahrscheinlich Familie an Nr. 1.

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Somit definiere ich jetzt schon den höheren Betrag und halte mich dann den gewünschten Cashflow, welchen ich erreichen möchte. Jetzt noch die Inflation immer mal wieder eingerechnet, dass sich der fixe Betrag nicht dadurch automatisch reduziert und dann heißt es nur noch weiter dran bleiben.

Mir selbst ist die höhe des finalen Betrages egal. Sind das nach 1 Mio. Euro, 1,5 Mio. Euro oder sogar 5 Mio. Euro ist eigentlich zweitrangig. Wichtig ist mir tatsächlich mehr der monatliche bzw. jährliche Cashflow. Automatisch wird entsprechendes Kapital benötigt, dies ist dann aber abhängig von der Risikoneigung. Wenn dann einmal die Maschine angeschmissen ist, dann greift auch der Zinseszinseffekt und die Kurve zum Erreichen der Ziele sollte immer steiler und schneller werden.

Dennoch muss man Zeit bringen und meist ist das ganze nicht in 1-2 Jahren erreicht. Wer aber 10 Jahre oder sogar 20 Jahre Zeit mitbringt, der sollte die Erfolge sehr deutlich sehen und spüren und seinem Ziel sehr nahe bringen. Ich selbst befinde mich im Moment bei den Dividenden im 7. Jahr und allgemein bei der Erfassung meiner Fortschritte im 11. Jahr. Ich kann somit auch noch etwas versuchen, habe aber auch die Zeit genug um eventuelle Fehler noch zu beheben und etwas auszuprobieren!

Am Ende macht das ganze auch noch Spaß und das ist vermutlich mit eine der größten Motivationen.

An diesem Artikel lass ich mich dann die nächsten Jahre messen!

Wie ist eigentlich die Motivation bei euch, um das Thema Geld anzugehen?

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4 Kommentare zu „Meine Motivation zum Vermögensaufbau

  1. Ursprünglich wollte ich nur einfach 200 TEUR „sparen“ um statt 50 Jahre eventuell nur 40 Jahre arbeiten zu müssen. Sehr einfacher Plan, aber dazwischen war die Finanzkrise 2008 und Griechenland Krise 2010 und dann kaufte mir nochmals ein Cabrio zwecks persönlicher Krise.
    Nach den 200 TEUR ging es schnell, mein Arbeitsleben wurde über den Haufen gefahren und ich bin mit 500 TEUR statt nach 40 bereits mit 36 Jahren in 2017 final ausgestiegen.

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  2. Toller Beitrag! Ich bin Anfang 2021 draufgekommen, dass ich mit den Hausbankfonds relativ viel Geld den Banken in den Hals steckte. Habe mich dann mal selbst über das Thema informiert, den Fonds verkauft und dann mit einem ETF Portfolio angefangen. Mich motiviert unser Pensionssystem, welches in meinem Pensionsalter sicher nicht mehr so üppig Geld an die Leute verteilen kann.

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