Lasst mich zurückdenken, was hat der Juli alles gebracht? Auf jeden Fall viel Arbeit, eine gute Dividende und heiße Tage. Das ganz schnell zurückgedacht und zusammengefasst. Leider ist die Hitze dann doch sehr anstrengend und die Waldbrände, gerade in Spanien, Frankreich und Italien nehmen zu bzw. sind zum Teil gar nicht in Griff zu bekommen – es scheint, dass die Extremen weiter zunehmen. Die Hitze wird dann kurzzeitig von heftigen Unwettern wieder ausgebremst und der dazugehörige Hagel beschädigt Autos, Häuser oder macht ganze Ernten kaputt. Perspektivisch hat dies auch wieder Auswirkungen auf unsere Inflation. Ach ja, nicht zu vergessen, der Ukraine-Krieg läuft noch, dann der Nahost-Konflikt und neu letzte Woche kam dann noch die Flüchtlingswelle in Ceuta, der spanischen Exklave in Afrika bzw. Marokko, dazu. Die Welt wird gefühlt immer wilder. Liegt das nur an den Medien oder ist das wirklich so…
Das Verrückte dabei ist, die Börsen kennen weiter nur eine Richtung – gern Norden. Mein Depot erreicht ein neues Hoch nach dem Anderen. Eigentlich würde ich gerne zu niedrigeren Kursen einsteigen bzw. nachkaufen, aber das muss dann wohl weiter warten. Gezielte Einzelkäufe, wie ich schon länger schreibe, sind meine Lösung und natürlich die Sparpläne laufen lassen.
Zusätzlich versuchen die deutschen Politiker dem Mittelstand weiter das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ein negativer Vorstoß der SPD jagt den nächsten. Dann wundert man sich, warum man in Richtung 5% Hürde rutscht, aber den normalen Bürger schröpft man weiterhin. Warum schaffen wir es nicht wieder anreize zu schaffen, dass hier investiert, dass man Geld verdienen möchte und die Folge wäre langfristig steigender Konsum – Konsum kurbelt die Wirtschaft an und es kommen automatisch mehr Steuern. Wir müssen das Rad doch nicht neu erfinden, sondern könnte bei den Nachbarländern schauen, was diese bereits gut machen.
Genügend abgeschweift, zu viel Politik. Kommen wir besser wieder zu den Dividenden im Juli und den damit verbundenen guten Nachrichten, zumindest bei mir:
Insgesamt habe ich in diesem Monat Dividenden in Höhe von 1.772,07 Euro erhalten. Ausgeschüttet haben dieses mal 18 verschiedene Unternehmen bzw. ETF. Im Detail haben mir folgende Unternehmen ausgeschüttet:
- Gladstone Commercial: 6,46 EUR
- Prospect Capital Corp.: 9,10 EUR
- Main Street Capital: 17,22 EUR
- Realty Income Corp.: 52,77 EUR
- Apple Hospitalty REIT: 31,16 EUR
- Healthpeak Properties Inc.: 6,61 EUR
- Altria: 206,39 EUR
- Bank of Nova Scotia: 45,46 EUR
- Coca Cola Company: 24,16 EUR
- DEFAMA AG: 46,39 EUR
- Iberdrola: 0,17 EUR
- India Fund Inc.: 50,79 EUR
- Iron Mountain: 56,13 EUR
- Pernod Ricard S.A.: 175,21 EUR
- Red Electrica: 126,81 EUR
- Sixth Street Specialty Lending: 82,05 EUR
- iShares STOXX Global Select 100 ETF: 209,34 EUR
- iShares STOXX Select Dividend 30 ETF: 625,85 EUR
Der 3. Monat in 2026, bei dem ich die 1.000 Euro Marke hinter mir lassen konnte und dann noch mit einem so starken Ergebnis. Die Sparpläne in die beiden ETF entfalten komplett im Juli ihre Wirkung und bringen etwa die Hälfte der Dividenden nach Hause. Bedeutet eine breite Streuung. Zusätzlich sind Unternehmen, wie DEFAMA, Altria, Coca Cola oder auch Iroon Mountain dabei, die kontinuierlich ihre Dividende erhöhen. Mein Depot freut es und auch halbjährlich ist mit Pernod Ricard mittlerweile ein souveräner Zahler dazu gekommen. Wenn jetzt irgendwann der Kurs nur mal wieder anzieht, dann bin ich mehr als zufrieden, aber ich habe auch Geduld.
Bevor ich auf die Gesamtdividenden im Jahr 2026 komme, noch der Rückblick auf den Juni in den Vorjahren:
- 2016: 66,42 EUR
- 2017: 101,94 EUR
- 2018: 240,18 EUR
- 2019: 414,39 EUR
- 2020: 508,19 EUR
- 2021: 720,97 EUR
- 2022: 935,09 EUR
- 2023: 1.467,20 EUR
- 2024: 1.407,73 EUR
- 2025: 1.484,32 EUR
- 2026: 1.772,07 EUR
Insgesamt konnte ich bisher in 2026 Dividenden netto in Höhe von 9.220,49 Euro auf meinem Verrechnungskonto zählen. Ich hoffe noch im August die 10.000 Euro Marke knacken zu dürfen. Zum Jahresende könnte ich dann insgesamt knapp 14.000 Euro an Dividenden erhalten haben und das eigentlich komplett passiv, bereits nach Steuern und dank den Steigerungen der einzelnen Unternehmen/ETF und dem Reinvestieren wird der Schneeball unaufhaltsam Jahr für Jahr größer. Auch wenn dazwischen mal Einbrüche, Rückschläge, Senkungen oder gar Streichungen von Dividenden kommen werden. Der Weg ist das Ziel und man darf nicht aufgeben. Vor allem, wenn der Zinseszinseffekt jetzt anfängt zu wirken.
Ich bleibe dabei und hatte noch Anfang Juli auch meinen 7. Kauf für dieses Jahr durchgeführt. Das nehme ich jetzt einfach vorne weg. Auch wenn geplant ist, darüber noch einen eigenen Artikel zu machen – neu bei mir ins Depot ist Coloplast aus Dänemark gewandert. Mit einem Erstkauf von 40 Anteilen zu einem Kaufkurs von 54,10 Euro habe ich mir ein neues Unternehmen ins Depot geholt. Insgesamt habe ich somit 2.173,90 Euro inkl. Gebühren gezahlt. Jetzt das große „leider“, der Kurs ist direkt auf über 57 Euro angezogen. Ich hoffe, dass ich nochmal eine Richtung von 55 Euro sehe – ich würde gerne nachkaufen.
Kurz und knapp, warum Coloplast. Geiles Geschäftsmodell, welches ich bisher noch nicht im Depot hatte. Es wird sehr gutes Geld verdient, auch wenn in der Vergangenheit mit Zölle und leichten Rückgängen zu kämpfen war. Es wird halbjährlich eine Dividende ausgeschüttet, die große Dividende dabei kommt im Dezember. Ich hoffe langfristig mit dem Unternehmen noch viel Spaß zu haben.
Abschließend bleibt mir nur zu sagen, bleibt investiert und allen einen erfolgreichen August – ich schließe mit dem folgenden Buchtipp:
Rich Dad Poor Dad’s Cashflow Quadrant: Der Weg zur finanziellen Freiheit – Der zweite Teil des Bestsellers Rich Dad Poor Dad in völlig neuer Übersetzung von Robert T. Kiyosaki. “Rich Dad’s CASHFLOW Quadrant“ ist DER Leitfaden für finanzielle Freiheit. Nach Rich Dad Poor Dad ist es das zweite Buch in der Rich-Dad-Reihe und zeigt, warum manche Menschen weniger arbeiten, mehr verdienen und weniger Steuern zahlen. CASHFLOW Quadrant ist für all diejenigen, die bereit sind, über die Sicherheit eines Angestelltenverhältnisses hinaus in die Welt der finanziellen Freiheit einzutreten. Es ist für diejenigen, die ihr Leben grundlegend verändern und die Kontrolle über ihre finanzielle Zukunft übernehmen wollen. Robert T. Kiyosaki folgt der Überzeugung, dass die meisten Menschen deshalb finanzielle Probleme haben, weil sie jahrelang zur Schule gegangen sind, aber nie etwas über Geld gelernt haben. Von seinem »Rich Dad« hat er gelernt, dass dieser Mangel an fi nanzieller Bildung der Grund dafür ist, dass so viele Menschen ihr ganzes Leben lang so hart für Geld arbeiten, anstatt zu lernen, wie sie Geld für sich arbeiten lassen können. Dieses Buch wird Ihre Einstellung zu Jobs, Karrieren und dem eigenen Unternehmen verändern und Sie dazu inspirieren, die Regeln des Geldes zu lernen, die die Reichen anwenden, um ihr eigenes Vermögen aufzubauen und zu vergrößern. CASHFLOW Quadrant ist für alle Menschen, die …… über die Sicherheit eines Angestelltenverhältnisses hinaus in die Welt der finanziellen Freiheit eintreten wollen… ihr Leben grundlegend verändern und die Kontrolle über ihre finanzielle Zukunft übernehmen wollen