Die letzten Monate habe ich nur den Monatsabschluss veröffentlicht. Die Gründe in den letzten Abschlüssen auch jeweils offen gelegt. Manchmal gibt es auch wichtigere Dinge, als Blogartikel zu schreiben und Aktien aktiv zu kaufen. Manchmal muss man auch einfach das Leben genießen und man darf mal 4 Wochen Urlaub machen. Schön war es, aber leider auch schon wieder vorbei. Aber nach jedem Urlaub steht auch schon wieder der nächste Urlaub an – immer positiv in die Zukunft blicken.

Nebenher sammeln sich dann auch bis zum heutigen Tag Dividenden nach Steuern von rd. 7.000 Euro an. Da helfen die monatlichen Sparpläne und die Einzelkäufe. Der Fortschritt kommt mit viel Geduld.

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Damit komme ich auch direkt zu dem ersten Kauf, Kauf Nr. 4 in diesem Jahr. Der Klassiker, ein Nachkauf. Habe mir nochmal 20 Anteile von Pernod Ricard ins Depot gelegt. Der Kaufpreis pro Aktie lag bei 65,92 Euro. Nun habe ich 120 Anteile im Depot und ich darf mich hoffentlich im Juli zum ersten Mal über ca. 160 Euro netto an Dividenden von dem Unternehmen erfreuen. Der gleiche Betrag dann nochmal im November. Die Ausschüttung ist jeweils halbjährlich.

Pernod Ricard ist ein weltweit tätiger Spirituosenkonzern mit zahlreichen Premiummarken, hat aber aktuell, analog zu allen Lebensmittelherstellern, mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Eigentlich ein antizyklisches Unternehmen, stehen Zölle und der Rückgang von Alkoholkonsum dem Wachstum entgegen. Das Unternehmen ist aus meiner Sicht dennoch langfristig solide aufgestellt. Mit der Familie steht ein Ankeraktionär dahinter und man benötigt aus meiner Sicht nur Geduld, einen langen Atem und hoffentlich weiterhin eine attraktive Dividende. Ich fühle mich wohl mit dem Bestand und könnte mir auch noch den ein oder anderen Nachkauf vorstellen.

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Damit komme ich zu Nachkauf Nr. 5. Mitarbeiteraktien von meinem Unternehmen. Direkt Dividendenberechtigt. Mein Arbeitgeber hat dieses Jahr zum ersten Mal das Programm etwas umgestellt. Bisher konnten 40 Anteile zu einem Abschlag von 5 Euro je Aktie erworben werden – neu ist nun, dass man sogar bis zu 50 Anteile erwerben kann. Der Abschlag ist auch kein Festpreis mehr, sondern prozentual. Dieses Jahr waren dies ungefähr die 5 Euro pro Anteil, zusätzlich aber die 10 Anteile mehr. Ein kleines Klumpenrisiko baut sich hier schon auf, aber ich würde für mich im Hinblick auf meine weiteren Dividenden und Aktien behaupten, dass ich noch weit entfernt bin. Dennoch ist es spannend hier den Abschlag jedes Jahr mitzunehmen, direkt die Dividende kurze Zeit später zu erhalten und so zum normalen Gehalt ein kleines Zubrot zu erhalten. Über die Jahre summiert sich das dann entsprechend auf.

Nr. 6, und bisher mein letzter Kauf, war ebenfalls ein Nachkauf. Ende Mai habe ich mir weitere 4 Anteile der Münchener Rückversicherungs AG ins Depot gelegt. Pro Anteil habe ich 473,00 Euro bezahlt. Insgesamt somit 1.905,00 Euro investiert. Mittlerweile liegt der Preis nochmal niedriger, daher stehe ich im Moment kurz davor, nochmal nachzukaufen und mir für 2027 eine nette höhere Dividende im Mai zu gönnen. Mit nun insgesamt 10 Anteile im Bestand ist dies ein erster kleiner Bestand, der darauf wartet in der Zukunft noch zu wachsen. Bisher sollte ich im nächsten Jahr netto etwa 200 Euro an Dividenden erhalten. In der Hoffnung, dass die Dividende weiter gesteigert wird. Nicht verschweigen darf man allerdings, dass der Versicherungsmarkt im Moment auch stärker umkämpft ist und nicht Erträge nicht ins Unendliche steigt. Freue mich aber hier auch ein Unternehmen gefunden zu haben, welches mein Depot in der Zukunft noch strahlen lassen wird und auch eine gewisse Sicherheit ausstrahlt. Solide und langsam wachsend. Nicht der Überflieger in der Kursrendite, aber eine Dividendenrendite im Moment für mich von ca. 5%.

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Zusammengefasst die letzten Käufe. Für mich solide, zurückhalten, aber dennoch einzelne Chancen genutzt. Im Moment würde ich nicht offensiv in den Markt gehen, aber gezielte Einzelkäufe sehe ich absolut als sinnvoll an. Parallel den Cashbestand weiter Ausbauen und entsprechend bei Kursrücksetzern reagieren können. So mein weiterer Plan.

Zusätzlich sind wir, wie im letzten Artikel auch erwähnt, aktuell an einer Immobilie zur Selbstnutzung dran. Keine leichte Entscheidung, es geht hier auch immer um viel Geld. Geld, welches auch nicht zum Investieren zur Verfügung steht. Zusätzlich sollte ein Immobilienkauf immer gut und langfristig sauber durchdacht sein. Beachtet nicht nur die direkten Kaufkosten, wie z.B. Kaufpreis, Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer und eventuell Maklerkosten. Es kommen dann dauerhaft noch Grundsteuer, Strom, Wasser- und Abwasserkosten, Müllgebühren, Internet/Telefon etc. dazu. Laufende Kosten. Zusätzlich sollte das Objekt noch eingerichtet werden, mit Möbeln. Dann fallen ggfs. Renovierungs-/Modernisierungsmaßnahmen an und am Ende gibt es noch die Außenanlagen, welche regelmäßig gepflegt werden müssen. Am Ende auch Muskelkraft.

Man sollte nicht zu emotional sein, es gehört somit auch ein wenig Rationalität dazu!

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Damit schließe ich diesen Artikel und freue mich einen neuen Buchtipp zu bewerben:

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