Lange nichts mehr veröffentlicht. Hat allerdings einen guten Grund. Seit Ende April verweile ich in den USA bzw. besser gesagt auf Hawaii. Zu Pfingsten geht es allerdings wieder heim. Daher wird es nun Zeit den den Monatsabschluss noch zu veröffentlichen. Im April gab es auch noch zwei Käufe in meinem Depot. Werde die beiden Käufe noch gesondert, aber in einem Artikel veröffentlichen. Muss man ja nicht künstlich in die Länge ziehen.
Zuvor genieße ich noch die letzten Stunden im Aloha State und ich muss schon sagen, einmalig. Einfach traumhaft. Aber die USA und explizit Hawaii, da (fast) alles vom Festland importiert werden muss, sind schon teuer. Manchmal muss man sich aber auch mal etwas Gönnen können.
Zunächst aber noch zu meinen Dividenden aus dem April:
Insgesamt habe ich in diesem Monat Dividenden in Höhe von 1.428,59 Euro erhalten. Ausgeschüttet haben dieses mal 20 verschiedene Unternehmen bzw. ETF. Im Detail haben mir folgende Unternehmen ausgeschüttet:
- Gladstone Commercial: 6,35 EUR
- Prospect Capital Corp.: 11,35 EUR
- Main Street Capital: 16,38 EUR
- Realty Income Corp.: 51,06 EUR
- Apple Hospitalty REIT: 30,27 EUR
- Healthpeak Properties Inc.: 6,56 EUR
- Altria Group: 201,60 EUR
- Bank of Nova Scotia: 44,13 EUR
- The Coca Cola Company: 23,70 EUR
- Mercedes-Benz Group AG: 257,69 EUR
- DBS Group Holding Ltd.: 42,88 EUR
- India Fund Inc.: 45,73 EUR
- Iron Mountain: 55,53 EUR
- Rithm Capital Corp.: 55,48 EUR
- Scandinavian Tobacco Group: 37,51 EUR
- Sixth Street Specialty Lending: 89,05 EUR
- Unilever: 34,88 EUR
- W&W Dachfonds GlobalPlus: 311,01 EUR
- iShares STOXX Global Select 100 ETF: 57,44 EUR
- iShares STOXX Select Dividend 30 ETF: 49,99 EUR
Zum ersten Mal in 2026 die 1.000 Euro Marke übersprungen. Die drei Monate zuvor entweder knapp drunter, wegen beispielsweise schwachem Dollar oder zumindest eine Steigerung zum Vorjahr erreicht. Jetzt etwas über 400 Euro netto mehr zum Vorjahr. Das kann sich schon sehen lassen. Auch zahlen sich die einzelnen Käufe und die Dividendensteigerungen aus. Auch die Streuung gefällt mir mit 20 Titeln ganz gut. Auch wenn einige Unternehmen, wie Altria, BAT oder Hercules Capital in den einzelnen Monaten doch immer mal wieder rausstechen. Es hält sich in Grenzen. Außerdem werden durch weitere Käufe die Titel in die Masse langsam integriert.
Bevor ich auf die Gesamtdividenden im Jahr 2026 komme, noch der Rückblick auf den Februar in den Vorjahren:
- 2016: 128,21 EUR
- 2017: 225,00 EUR
- 2018: 215,80 EUR
- 2019: 206,18 EUR
- 2020: 240,02 EUR
- 2021: 438,98 EUR
- 2022: 434,44 EUR
- 2023: 564,51 EUR
- 2024: 904,13 EUR
- 2025: 982,59 EUR
- 2026: 1.428,59 EUR
Mir ist hierbei aufgefallen, dass 2016 die Commerzbank noch eine Dividende ausgeschüttet hatte. Das waren damals 20 Cent pro Aktie, insgesamt hatte ich 97,60 Euro erhalten. Dann noch einmal 2019 und dann kam eine Dividende erst wieder 2023. Jetzt erwartet mich mit aktuellem Datum im Mai eine Dividende pro Aktie von 1,10 Euro. Das warten hat sich nicht nur in der Dividende, sondern auch im Kurs gelohnt. Damals gekauft zu einem Kurs von 9,30 Euro steht der Aktienkurs der Commerzbank aktuell bei etwas über 36,00 Euro. Natürlich auch an der möglichen Übernahme durch die Unicredit gelegen, aber für mich als Anteilsinhaber soll sich das Invest ja schließlich auch auszahlen. Mal abwarten, was noch kommt. Erstmal erfreue ich mich auf jeden Fall an der hohen Dividende.
Insgesamt konnte ich in 2026 Dividenden in Höhe von netto 4.075,14 Euro erhalten. Bedeutet der Mittelwerk liegt über 1.000 Euro im Monat, aber noch unter meinem Gesamtdurchschnitt 2025. Dieser lag bei 1.066 Euro im Monat. Mein Ziel für 2026 sind mind. 1.100 Euro im Durchschnitt, sogar in Richtung 1.200 Euro. Ich gehe davon aus, dass meine Käufe mir für das restliche Jahr noch einen weiteren Schub geben. Allein der Mai wird wieder ein erfreulicher Monat, das kann ich bereits jetzt verkünden.
Damit schließe ich meinen Artikel – setze mich wieder an meinen Cocktail und genieße die restlichen Stunden. Aloha und Mahalo!
Abschließend nochmal mein Buchtipp – Über die Psychologie des Geldes: Zeitlose Lektionen über Reichtum, Gier und Glück – Anhand von 20 Kurzgeschichten vermittelt der Autor Morgan Housel anschaulich, dass bei Geldthemen nicht entscheidend ist, über wie viel theoretisches Wissen jemand verfügt, sondern wie er sich in einer Stresssituation verhält. Mittlerweile habe ich das Buch fertig gelesen und es sozusagen für mich entsprechend verschlungen. Interessant ist das exponentielle Wachstum, ausführlich im Buch beschrieben, die Ruhe, die man behalten sollte, gepaart mit Kontinuität und ganz wichtig, die Ausgaben im Griff zu behalten. Schaut selbst rein und lasst euch inspirieren!