Elf Tage im Urlaub und was macht man am besten danach? Erstmal Aktien kaufen. Das habe ich gemacht und es fühlt sich wie immer nach einem erfolgreichen Kauf an. Zeigen wird das am Ende allerdings die Zeit. Ich muss mich allerdings ein wenig korrigieren, den Kauf habe ich noch im Urlaub getätigt. Wenn man für den Urlaub Geld ausgibt, was mach auch mal machen sollte, dann kann man den gleichen Betrag auch für ein Investment nochmal verwenden – das war mein Gedanke. Das Ziel dahinter, der Erfolg des Investments zahlt mir im nächsten Jahr wieder einen Teil meines Urlaubs.

Welche Aktie ist am besten dafür geeignet, im Urlaub nachgekauft zu werden? Ein Unternehmen, welches auf Hotels setzt!

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Ich habe mir erneut 200 Anteile des amerikanischen REIT „Apple Hospitality“ in mein Depot geholt. Das Unternehmen stand am Anfang des Jahres noch bei Kursen um die 15 Euro und hat dann einen herben Einschlag auf 10 Euro hinnehmen müssen. Für mich steckt die amerikanische Politik dahinter, allerdings sind die Auswirkungen bis noch in Grenzen. Das Unternehmen hat seither eine Range von 10-11,50 Euro. Aktuell ist wieder ein kleiner Rücksetzer dabei. Für mich die Möglichkeit des Nachkaufs. Die weiteren 200 Anteile konnte ich zu einem Kaufkurs von 10,515 Euro je Anteil einsammeln.

Insgesamt hat mich der Kauf 2.113,16 Euro gekostet. Nun habe ich 600 Anteile des REIT im Depot und erhalte monatlich ungefähr 30 Euro netto an Dividenden. Zusätzlich wird im Januar noch eine Sonderdividende ausbezahlt, welche sich an dem Gewinn des Unternehmens orientiert.

„Apple Hospitality REIT ist ein börsennotierter Immobilienspezialfonds mit Sitz in den USA, der ein großes Portfolio von Hotels der gehobenen Klasse besitzt. Das Unternehmen hält zahlreiche Hotels unter bekannten Marken wie Marriott, Hilton und Hyatt und konzentriert sich auf lukrative Märkte für Geschäfts- und Urlaubsreisende.“

Die Aktionärsstruktur sieht mit BlackRock, Vanguard und State Street Corp. drei klassische Beteiligungsunternehmen vor, welche zusammen fast 40% der Anteile halten. Zusätzlich und das gefällt mir persönlich noch besser, Glade Knight hält 4,5% der Anteile. Er selbst ist der Gründer und das ist für mich ein gutes Zeichen. Damit wird langfristig gedacht.

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In 2024 wurde ein MFFO pro Anteil von 1,61$ ausgewiesen, Dividenden aber nur in Höhe von 0,89$ je Anteil ausgeschüttet. Heißt es gibt einen entspannten Puffer mit einer Ausschüttungsquote von ca. 60%. Spannend bleibt nur die weitere Auslastung der Hotelzimmer. Hier ist ein leicht rückläufiger Trend zu erkennen. Liegt allerdings bei rd. 75%. Hier hoffe ich auf das Management.

Ansonsten erfreue ich mich über weitere Dividenden des Unternehmens und dies auch noch monatlich. So kann bald der nächste Sparplan rein aus Dividenden des Apple Hospitality REITS angelegt oder erhöht werden.

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Ein neuer Buchtipp, von einem streitbaren Charakter, Florian Homm, allerdings sehr gut geschrieben:

Kopf Geld Jagd: Wie ich in Venezuela niedergeschossen wurde, während ich versuchte, Borussia Dortmund zu retten.

Ich habe das Buch selbst vor Jahren schon gelesen. Durch Zufall ist es mir wieder durch die Finger geglitten. Sein Ruf ist legendär. Sein Leben ein Abenteuer. Seine Häscher gnadenlos. Florian Homm. Ein Zweimeterhüne. Ein Plattmacher. Ein skrupelloser Hedgefonds-Manager. Die Fratze des neuen Turbo-Kapitalismus. Einer, der mit gerade einmal 26 Jahren für südamerikanische Regierungen und Vermögende Millionen bewegte. Einer, der kaltherzig Unternehmen filetierte und die besten Stücke weiterverkaufte. Einer, der etliche Villen, zwei Flugzeuge und mehrere Hundert Millionen Dollar Vermögen besaß und trotzdem eines nicht hatte: genug – stattdessen ständig getrieben nach immer mehr. Wie im Rausch pflügte Florian Homm mit brutaler Effizienz durch sein Leben, das im kleinen Oberursel begann und ihn über Harvard ins Herz der Finanzmärkte führte. Gleichermaßen brillant und charismatisch beginnt er seinen kometenhaften Aufstieg im härtesten Business der Welt. Im Laufe seiner Karriere verdiente er am Bankrott der Bremer Vulkan-Werft, sanierte den Fußballklub Borussia Dortmund und wurde in Venezuela niedergeschossen. Doch auch dann, dem Tod nur knapp entronnen, gibt es für Florian Homm nur eine Richtung: die Flucht nach vorne. Bis ihn sein rücksichtsloses Leben plötzlich einholt. Die Geschichte eines genialen Finanzjongleurs, eines Gesuchten, eines Gejagten, des berüchtigtsten Enfant terrible der europäischen Finanzwelt. Dies ist seine Geschichte.

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