Nur noch wenige Tage und es steht der erste Urlaub nach meinem Abriss der Achillessehne, der OP und dem zurück kämpfen in den Alltag an. Seit ungefähr 4 Wochen bin ich dabei täglich mehr als 6.000 Schritte zu machen. Die Muskulatur kommt langsam zurück und auch das „Ziehen“ wird immer weniger. Es fühlt sich gut an und es kehr immer mehr Normalität zurück. Ein wenig stolz ist schon dabei, auch wenn es heißt weiter dran bleiben und auch weiter Gas geben. In den Urlaub geht es im Spätsommer nach Andalusien, eine Rundreise mit einer schönen Mischung aus Kultur und Füße hoch legen mit entspannen. Vorher nochmal im Job alles auf die Reihe bringen und dann verdient abschalten.
Mein bisher letzter Kauf waren weitere 100 Anteile von United Overseas Bank. Seitdem halte ich wieder die Füße still. Berichtet habe ich in folgendem Artikel: 7. Kauf 2025 – United Overseas Bank Ltd.
So komme ich diesen Monat zu meinen Dividenden im August 2025:
Insgesamt habe ich in diesem Monat Dividenden in Höhe von 981,96 Euro erhalten. Ausgeschüttet haben dieses mal 15 verschiedene Unternehmen bzw. ETF. Im Detail haben mir folgende Unternehmen ausgeschüttet:
- Gladstone Commercial: 6,31 EUR
- Prospect Capital Corp.: 11,36 EUR
- Main Street Capital: 16,04 EUR
- Realty Income Corp.: 50,87 EUR
- Apple Hospitalty REIT: 20,20 EUR
- Healthpeak Properties Inc.: 6,54 EUR
- AT&T Inc.: 46,57 EUR
- Blackstone Group: 128,65 EUR
- British American Tobacco: 249,05 EUR
- DBS Group Holding Ltd.: 38,89 EUR
- Hercules Capital: 156,96 EUR
- Las Vegas Sands: 15,71 EUR
- Rithm Capital Corp.: 56,24 EUR
- Omega Healthcare Investors: 126,60 EUR
- United Overseas Bank Ltd.: 51,97 EUR
Mit knapp unter 1.000 Euro fast mein Ziel erreicht. Allerdings mit dem oben erwähnten Nachkauf für das nächste Jahr bereits überschritten, fühle ich mich weiter auf dem richtigen Weg. Leider habe ich noch 2-3 Monate, welche in den Dividenden schwächer sind, aber das Gesamtergebnis stimmt. Zusätzlich gibt es immer die Möglichkeit weitere Aktien nachzukaufen und bestehende Unternehmen auszubauen. Am Ende ist es doch zweitrangig, wann die Dividenden kommen. Umso wichtiger ist, dass diese kommen, nachhaltig sind und am Jahresende zum Vorjahr deutlich mehr sind.
Nun im Folgenden noch der Rückblick auf den Vergleichsmonat in den Jahren zuvor:
- 2016: 48,61 EUR
- 2017: 59,05 EUR
- 2018: 265,58 EUR
- 2019: 337,27 EUR
- 2020: 377,72 EUR
- 2021: 462,68 EUR
- 2022: 721,08 EUR
- 2023: 746,86 EUR
- 2024: 923,16 EUR
- 2025: 981,96 EUR
Jedes Jahr ein Fortschritt zum Vorjahr. Mal mehr, mal weniger. Aber die Richtung stimmt und wie oben geschrieben, sollte im nächsten Jahr dann die 1.000 Euro Marke auch im September fallen. Bargeld bin ich weiter am Ansammeln und hoffe bald langfristig investieren und profitieren zu können. Am Ende bringt es nichts, wenn man sein Geld nur auf dem Girokonto oder auch Tagesgeld liegen lässt und sich durch die Inflation die Abwertung bemerkbar macht. Natürlich muss jeder für sich individuell abwägen, was man plant bzw. vor hat – möchte ich Bargeld vorhalten, weil ein Immobilienkauf ansteht, fühle ich mich sicherer oder… es gibt genügend Gründe nicht 100% in Aktien oder Wertpapiere zu investieren. Immer individuell. Aber es sollte ein Plan dahinter stecken.
Auf Jahressicht habe ich in den ersten Monaten des Jahres 2025 bereits Dividenden in Höhe von 9.421,64 Euro vereinnahmen können. Dies ergibt im Durchschnitt eine Summe von 1.177,71 Euro pro Monat. Natürlich relativiert sich die Monate Mai und Juli weiter im Laufe des restlichen Jahres, aber ich sollte im Durchschnitt bei über 1.000 Euro pro Monat bleiben, eher sogar 1.100 Euro pro Monat zum Ende des Jahres.
Abschließend ein neuer Buchtipp zum Monatsanfang, denn Lesen hält den Kopf fit und bildet:
Welt in Aufruhr: Die Ordnung der Mächte im 21. Jahrhundert von Herfried Münkler.
Spätestens seit dem Abzug westlicher Truppen aus Afghanistan und dem russischen Überfall auf die Ukraine wissen wir, dass die bislang geltende Ordnung an ihr Ende gekommen ist. Die Welt ist in Aufruhr. Doch wie wird sie sich neu sortieren, und wie wird sie im 21. Jahrhundert aussehen? Vor welchen Umwälzungen, Brüchen und Umbrüchen stehen wir?
Eine auf Werten und Normen fußende Weltordnung durchzusetzen, übersteigt die Fähigkeiten des Westens. Die USA, einst «Weltpolizist», befinden sich trotz internationalen Engagements auf dem Rückzug; die UN, der man diese Rolle ebenfalls zugedacht hatte, blockiert sich selbst. Und die Europäer sind schlicht nicht imstande, eine Weltordnung zu hüten. Eine prekäre, risikoreiche Lage, in der auch ein Blick in die Geschichte und auf frühere weltpolitische Konstellationen hilfreich ist, um Hinweise auf die künftige, sich jetzt herausbildende Ordnung zu erhalten.
Herfried Münkler zeigt in dieser gedankenfunkelnden geopolitischen Analyse, wo in Zukunft die Konfliktlinien verlaufen. Viel spricht dafür, dass ein neues System regionaler Einflusszonen entsteht, dominiert von fünf Großmächten. Wo liegen die Gefahren dieser neuen Ordnung, wo ihre Chancen? Wäre es ein austariertes Mächtegleichgewicht – oder Chaos? Und wie sollten sich Europa und Deutschland in den zu erwartenden globalen Auseinandersetzungen verhalten? Ein aufregender, Maßstäbe setzender Ausblick auf die Machtkonstellationen im 21. Jahrhundert.