Mein letzter Kauf des Unternehmens erfolgte am 22.11.2024. Sprich ziemlich genau vor 8 Monaten habe zuletzt 15 Anteile des Unternehmens in mein Portfolio geholt. Damals noch zu einem Kurs von 106,80 Euro pro Anteil. Was soll ich sagen, der Kurs hat weiter nachgegeben. Die Zölle der USA, ein gewisser rückläufiger Alkoholkonsum und auch das Thema Luxussegment spielen hier eine entsprechende Rolle. Langfristig hat sich zu meiner Einstellung bei dem Unternehmen nichts geändert. Ich bin von Pernod Ricard aus Frankreich überzeugt. Das Unternehmen verdient weiterhin gutes Geld, ist hoch profitabel und schüttet noch mit einer jährlichen Dividende von 4,70 Euro eine Dividendenrendite von nahezu 5% p.a. aus – die Erhöhungen der Dividenden haben zwar ausgesetzt, aber das ist für mich im Moment in Ordnung. Zusätzlich gefallen mir die Marken, die im Unternehmen schlummern.
Ausführlich habe ich das Unternehmen aus meiner Sichtweise in folgenden Artikeln vorgestellt:
- 5. Kauf 2024 – Pernod Ricard S.A.
- 7. Kauf 2024 – Pernod Ricard S.A.
- 8. Kauf 2024 – Pernod Ricard S.A.
- 10. Kauf 2024 – Pernod Ricard S.A.
Ihr seht, ich kaufe in Tranchen. Mir ist wichtig, wenn ich von einem Unternehmen überzeugt bin, den Fuß mit einer ersten Position drin zu haben. Falls der Kurs steigt, dann profitiere ich davon. Falls der Kurs fällt, dann kaufe ich entspannt nach. Auf deiner einen Seite freut mich das, denn ich kann verbilligen, auf der anderen Seite möchte man als Investor eigentlich nur steigende Kurse – alles andere wäre aus meiner Sicht gelogen (lassen wir mal „short gehen“ außen vor).
Da ich weiterhin von dem Unternehmen überzeugt bin, habe ich mir erneut 15 Anteile zu einem Kaufkurs von 92,58 Euro ins Depot gelegt. Mein Bestand liegt nun bei 80 Anteilen und einem durchschnittlichen Kurs zu 117,49 Euro.
Das Unternehmen wird jetzt am 25.07.2025 (mit ex-Tag 23.07.2025) wieder eine halbjährliche Dividende von 2,35 Euro ausschütten. Somit profitiere ich bereits kurz nach dem Kauf von den zusätzlichen Dividenden. Persönlich rechne ich für die 80 Anteile mit einer Nettodividende von ungefähr 120 Euro.
Abschließend noch ein Satz zu der aktuellen Pay-out-Quote auf den Gewinn, diese liegt bei ungefähr 65%. Zuletzt hat Pernod Ricard angekündigt seine Weinsparte neu aufzustellen und sich von gewissen Weingütern zu trennen. Der Fokus liegt weiterhin auf dem hochpreisigen Segment bei Spirituosen und Champagner. Es ist Bewegung drin und dennoch wird mit einer gewissen Ruhe gearbeitet. Zusätzlich sitzt mit Alexandre Ricard der aktuelle Chairman und CEO aus der Eigentümerfamilie am Steuer – mir persönlich gefällt das besonders, denn dann wird langfristig gedacht und nicht nur den kurzfristigen Erfolg vorne an geschoben.
Abschließend heute mal kein Buchtipp, sondern etwas anders:
Ich habe mir ein Walking Pad gekauft – gerade in Verbindung mit meiner gerissenen Achillessehne möchte ich jetzt wieder mehr Bewegung reinbekommen, auch wenn es noch etwas langsam bei mir aussieht. Aber dafür ist das Walking Pad ideal. Abends vor dem Fernseher bei Netflix oder Amazon nicht wie bisher auf dem Sofa chillen und sich berieseln lassen, jetzt wird abends noch ein wenig gelaufen. Bis 6 km/h läuft es sich darauf und zusätzlich kann man es perfekt im Home Office verwenden. Einfach der Faulheit entgegenwirken und sich nochmal aufraffen. Nicht ganz günstig, aber absolut sinnvoll. Ich kann es nur empfehlen und wenn ich auch gerade im „hype“ bin, ich nutze es nun 2-3 mal pro Woche und gehe nochmal ca. 30 min. darauf – länger macht der Fuß noch nicht mit. Aber es hilft. Des weiteren ist es leicht zum Verstauen und mit der Klappfunktion auch echt schmal und handlich.
Ist die französische Quellensteuer nicht super ungünstig für Deutsche?
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Da hast du grundsätzlich recht, Peter. Ich finde es lohnt sich erst ab einer bestimmten Rendite und zusätzlich gibt es eine einfache Möglichkeit über die DKB sich von der Quellensteuer befreien zu lassen 💪
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