Ich fasse den März für mich mal mit „ereignisreich“ zusammen. Zum Abschluss war Ostern mit tollen Wetter und gemütlichen Familienrunden. Dazwischen an der Börse viel Volatilität. So kann man es glaube ich kurz und knapp zusammenfassen. Der Ölpreis in Deutschland hat Rekordhöhen genommen und gleich wird von Übersteuer oder Reichensteuer wieder diskutiert. Der größte Nutznießer hierbei ist allerdings der Staat. Die Steuereinnahmen durch den höheren Ölpreis steigen weiter. Die Regierung beschließt daraufhin, dass nur noch einmal am Tag die Spritpreise erhöht werden dürfen – wahrscheinlich hat man dafür einer Beratungsfirma viel Geld gezahlt, für eine Maßnahme die nur nach hinten losgehen musste. Jetzt überlegt man, ob man die Pendlerpauschale erhöht oder über die KFZ-Steuer Entlastung schafft. Ich mag ja nicht alles im Detail verstehen, aber man könnte doch einfach auch die Energiesteuer, die CO2-Abgabe oder Mehrwertsteuer auf Benzin senken. Wäre das nicht die einfachste und unkomplizierteste Möglichkeit? Naja.
Jetzt aber zu meinen erhaltenen Dividenden im März, ansonsten könnte man sich noch aufregen:
Insgesamt habe ich in diesem Monat Dividenden in Höhe von 826,96 Euro erhalten. Ausgeschüttet haben dieses mal 18 verschiedene Unternehmen bzw. ETF. Im Detail haben mir folgende Unternehmen ausgeschüttet:
- Gladstone Commercial: 6,45 EUR
- Prospect Capital Corp.: 11,62 EUR
- Main Street Capital: 36,13 EUR
- Realty Income Corp.: 52,18 EUR
- Apple Hospitalty REIT: 30,89 EUR
- Healthpeak Properties Inc.: 6,39 EUR
- Ares Capital Corp.: 123,88 EUR
- Hercules Capital Corp.: 200,66 EUR
- Iberdrola: 12,85 EUR
- Paypal Holdings Inc.: 2,68 EUR
- Omega Healthcare Investors: 20,36 EUR
- Shell: 118,80 EUR
- Sixth Street Specialty Lending: 1,93 EUR
- Southern Company: 19,00 EUR
- Sydbank AS: 104,20 EUR
- T. Rowe Price Group: 67,19 EUR
- Visa Inc.: 6,36 EUR
- iShares EM Dividend UCITS: 5,39 EUR
Positiv in diesem Monat aufgefallen, dass die Dollar-Ausschüttungen umgerechnet wieder mehr in Euro brachten. Merkt man direkt. Durch meine Zukäufe bei Hercules und Ares konnte im Vergleich zum Jahresmonat meine Dividenden um etwa 30 Euro steigern. Tatsächlich war zum damaligen Zeitpunkt der Umrechnungskurs noch bei etwas 1,08 anstatt zu heute bei etwas 1,15-1,17. Das merkt man direkt.
Bevor ich auf die Gesamtdividenden im Jahr 2025 komme, noch der Rückblick auf den Februar in den Vorjahren:
- 2016: 31,18 EUR
- 2017: 106,69 EUR
- 2018: 156,88 EUR
- 2019: 206,18 EUR
- 2020: 229,28 EUR
- 2021: 165,87 EUR
- 2022: 313,22 EUR
- 2023: 535,25 EUR
- 2024: 663,60 EUR
- 2025: 791,39 EUR
- 2026: 826,96 EUR
Eine langsame, aber schöne Entwicklung. Auch hier versuche ich stetig über Dividendensteigerungen und Zukäufen meine erhaltenen Dividenden in Richtung 1.000 Euro Marke zu bewegen. Langsam aber sicher geht es vorwärts. Ich denke, die nächsten Wochen oder auch Monate werden wir noch weitere verrückte, aber auch spannende Börsenmonate erleben. Wer hier entsprechend reagieren kann, der ist klar im Vorteil.
Auf das Jahr gesehen und das erste Quartal hinter mir gelassen, so konnte ich bisher 2.646,55 Euro an Dividenden vereinnahmen und das bereits nach Steuern. Hierbei liege ich leicht zum Vorjahr zurück. Hoffe aber auf die deutschen Monate, die jetzt ab Mai losgehen und mir zusätzliche Dividenden ermöglichen. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.
Auf diesem Wege allen einen erfolgreichen April und ein schönes Restwochenende!
Mein abschließender Buchtipp dieses Mal: Financial Education: Strategisch zur finanziellen Selbstständigkeit von Johannes Kopold. Im Buch geht es um Finanz-Bildung in mehrfacher Hinsicht. Man muss Dinge verstanden haben und zur Anwendung bringen, um Kapital aufbauen zu können. Mit Geld Geld verdienen. Um an diesen Punkt zu gelangen, werden die meisten eine gute Zeit im wahrsten Sinne des Wortes investieren müssen. Aber das ist es allemal wert. Finanzielle Unabhängigkeit bietet erst echte Wahl-Freiheit: Die Berufung im Beruf ausüben weil es Spaß macht. Mit der nötigen Entspanntheit systematisch und planbar wachsen – auch bei erschütternden Nachrichten und gefühlter Endzeitstimmung in den Finanzmedien. Weil man sich darauf verlassen kann, dass die strategischen Prinzipien der eigenen Anlage langfristig funktionieren und – richtig eingesetzt – in jeder Marktsituation Rendite für den eingeweihten Investor parat halten.