Im Februar hatte mein Depot noch einen ordentlichen Schritt nach vorne gemacht und dann kam der „Iran-Krieg“. Erst dachte man, die Börsen reagieren kaum, aber dann kam die Bären doch umso stärker. Der Öl-Preis ist ordentlich hochgeschossen und bei den Tankstellen sehen wir Spritpreis für den Liter Super von über 2 Euro. Die große Unbekannte bleibt, welche weiteren Auswirkungen hat dies noch auf unsere Inflation, den am Ölpreis hängt so gut wie alles. Auch unsere Lebensmittel müssen irgendwie zum Discounter kommen. Dann heute noch die Wahl in Baden-Württemberg. Es scheint, als würden die Grünen hauchzart das Rennen machen. Die SPD zittert um den Einzug in den Landtag und (leider) wird es die FDP vermutlich gar nicht reinschaffen. Irgendwie alles nicht so die besten Voraussetzungen für die Zukunft. Krieg tut der Weltwirtschaft nie gut und dann ist die große Frage, wie lange dieser noch dauert und was passiert danach…sehr viel Unbekannten im Moment.
Vor ein paar Tagen habe ich dann auch noch meinen 3. Kauf in diesem Jahr an Aktien getätigt. Ich dachte die Chance der sinkenden Kurse nutzen zu können und nochmal bei einem meiner Dividenden-Werte zugreifen zu können. Aber dazu in ein paar Tagen in einem gesonderten Artikel mehr.
Nun aber zu den Dividenden im Februar 2026 und meinen damit verbundenen Einkünften:
Insgesamt habe ich in diesem Monat Dividenden in Höhe von 911,91 Euro erhalten. Ausgeschüttet haben dieses mal 12 verschiedene Unternehmen bzw. ETF. Im Detail haben mir folgende Unternehmen ausgeschüttet:
- Gladstone Commercial: 6,29 EUR
- Prospect Capital Corp.: 11,27 EUR
- Main Street Capital: 16,26 EUR
- Realty Income Corp.: 50,74 EUR
- Apple Hospitalty REIT: 30,09 EUR
- Healthpeak Properties Inc.: 6,32 EUR
- Artisan Partners Assetmanagement: 158,99 EUR
- AT&T: 45,20 EUR
- Blackstone Group: 186,52 EUR
- British American Tobacco: 255,38 EUR
- Las Vegas Sands: 18,79 EUR
- Omega Healthcare Investors: 126,06 EUR
Grundsätzlich ein gutes Ergebnis, doch leider am Ende wieder 30 Euro weniger als im Vergleich zum Vorjahr. Man merkt tatsächlich den schwachen Dollar im Umrechnungskurs sehr. Auch die höheren Ausschüttungen der einzelnen Unternehmen werden dadurch wortwörtlich aufgefressen. Ich versuche entsprechend geduldig zu sein, denn das ganze kann auch wieder anders laufen. Dafür kaufen wir im Moment im Euro günstiger ein. Alles hat seine zwei Seiten der Medaille.
In diesem Zusammenhang auch leider eine schlechte Nachricht, der Kauf meiner Anteile von Scandinavian Tobacco hat sich leider bisher nicht ausgezahlt. Die Tage wurden die Jahreszahlen 2025 veröffentlicht und sagen wir es mal ganz nüchtern, diese waren alles nur nicht zufriedenstellend. Auch wird die Dividende gekürzt. Der Kurs hat bereits um knapp 40% nachgegeben. Ich bin froh nur 100 Anteile bisher gekauft zu haben. Wobei ich allerdings mit Zigarren immer noch ein gutes Gefühl habe. Ich bleibe auf jeden Fall am Ball.
Bevor ich auf die Gesamtdividenden im Jahr 2025 komme, noch der Rückblick auf den Februar in den Vorjahren:
- 2016: 36,34 EUR
- 2017: 40,90 EUR
- 2018: 173,66 EUR
- 2019: 329,65 EUR
- 2020: 384,02 EUR
- 2021: 398,96 EUR
- 2022: 644,57 EUR
- 2023: 564,95 EUR
- 2024: 802,22 EUR
- 2025: 943,79 EUR
- 2026: 911,91 EUR
Neutral betrachtet kann man mit der Entwicklung sehr zufrieden sein. Es gab immer wieder Jahre in denen der Februar eine Art Stillstand bedeutet hat, dann aber auch wieder einen ordentlichen Schub nach vorne. So versuche ich meine Streuung weiter auszuweiten, meine Sparpläne laufen zu lassen und einzelne Titel nachzukaufen. Das ganze Stück für Stück. Dann klappt es hoffentlich mit dem nächsten Jahr und dem knacken der 1.000er Marke im Februar.
Ich versuche es mal ganz objektiv zu betrachten, es wird ein spannendes Jahr…in jeder Hinsicht und ich werde das Beste daraus machen.
Abschließend wie immer mein Buchtipp des Monats:
Geldanlage war noch nie so einfach wie heute: Erfolgreich an der Börse investieren – Mit Profi-Tipps zu Aktien, ETFs und vielem mehr – Bekannt aus „René will Rendite“ von Clemens Schömann-Finck. Mehr aus seinem Geld zu machen – diesen Wunsch hat vermutlich jeder. Doch nur wenigen gelingt es, ihr Geld tatsächlich erfolgreich anzulegen und es so langfristig zu vermehren. Meist ist der Grund dafür ein Mangel an Zeit, Mut oder Fachwissen.
An diesem Punkt setzt das Buch des Finanzjournalisten Clemens Schömann-Finck an, der auch hinter dem erfolgreichen YouTube-Kanal „René will Rendite“ steht. Hier interviewt Clemens Schömann-Finck regelmäßig renommierte Börsen-Experten wie Andreas Beck, Gerd Kommer oder Christian W. Röhl. Viele der Tipps der Profis und ihr Wissen sind mit in das Buch geflossen. Das Buch beschreibt praxisnah und leicht verständlich, wie jeder erfolgreich an der Börse investieren kann, auch, wenn er nur wenig Zeit und nur wenig Geld zum Anlegen hat. Schritt für Schritt erklärt das Buch die wichtigsten Börsenregeln und Begriffe, bietet Checklisten für den Kauf von Aktien und ETF, hilft beim Aufbau eines sicheren Depots und behandelt auch aktuelle Themen wie Inflation, nachhaltige Geldanlage, Bitcoin und die Sorgen vor einem Aktiencrash.