Ich habe es mir mittlerweile zur Serie gemacht, dass ich jede 10.000 Euro Dividende eine kurze Übersicht veranstalte und meinen Fortschritt entsprechend festhalte. Mittlerweile stehe ich bei über 60.000 Euro an erhaltenen Dividenden und das bereits netto. Da wir am Jahresanfang stehen, freue ich mich bereits noch in diesem Jahr höchstwahrscheinlich die nächste 10er-Hürde überspringen zu dürfen.
Die Investitionen zahlen sich aus. Der Zinseszinseffekt springt immer weiter an und das Depot bzw. die Depots spucken mittlerweile über Dividenden einen schönen Betrag aus. Im erst vor kurzem beendeten Jahr 2025 konnte ich knapp 12.800 Euro an Dividenden kassieren. Das soll natürlich dieses Jahr überboten werden. Es muss dazu gesagt werden, mit diesem Betrag können die ersten größeren Investitionen unabhängig vom monatlichen Einkommen als Angestellter getätigt werden oder alternativ ganz „langweilig“ in neue Dividendentitel reinvestiert werden.
Gute Stichwort: Langweilig. Börse ist zwar alles andere als langweilig und jeder Tag ist anders, vor allem als man denkt. Aber das kontinuierliche Investieren ist die große Herausforderungen und kann im positiven auch wirklich irgendwann als langweilig angesehen werden. Wobei die Unternehmen dahinter und es besteht die Möglichkeit einen Teil dieses Unternehmens zu erwerben, schon echt cool ist.
Den beschriebenen Betrag von 60.000 Euro durfte ich in 8 Jahren vereinnahmen. Wenn ich das mal Revue passieren lassen, dann sind das durchschnittlich ganz stumpf 7.500 Euro im Jahr. Leider nicht ganz richtig. Denn ich habe mal angefangen, da waren es am Jahresende 2017 insgesamt 1.420,39 Euro. Eigentlich habe ich bereits 2015 angefangen, da waren es sogar nur 411,60 Euro. Allerdings habe ich die Zahlen zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf Monatsbasis und pro Unternehmen getrackt. Somit beginnt meine richtige Analyse und Sammlung erst im Jahre 2017. Man entwickelt sich mit der Zeit.
In diesem Zeitraum haben 62 verschiedene Unternehmen und ETF mir eine Ausschüttung auf meinem Verrechnungskonto zur Verfügung gestellt. Hiervon noch aktiv in meinem Depot sind zum heutigen Tage 57 Werte. Meine Top 5 der erhaltenen Dividenden sind:
- Altria mit 5.113,17 Euro
- Omega Healthcare Investors mit 4.212,77 Euro
- Blackstone Group mit 3.622,26 Euro
- iShares STOXX Select Dividend 30 ETF mit 3.371,40 Euro
- British American Tobacco mit 3.345,91 Euro
Eigentlich sehr ausgewogen. Aber man sieht auch welche Unternehmen zum Einen die Dividenden kontinuierlich erhöhen, ich allerdings auch weitere Anteile ins Depot gelegt habe. So sind meine Top 3 an erhaltenen Dividenden auf Jahressicht in 2025:
- British American Tobacco mit 1.002,93 Euro
- iShares STOXX Select Dividend 30 ETF mit 846,22 Euro
- Altria mit 843,81 Euro
Bisher nur ein Wert in meinem Depot, der mir mehr als 1.000 Euro pro Jahr direkt ausschüttet. Zeigt für mich auch eine schöne Streuung. Noch besser, gerade Altria und British American Tobacco, wenn auch ein kleines Klumpenrisiko mit Tabak dahinter steckt, erhöhen jährlich ihre Dividende. So wird die Inflation geschlagen, der Zinseszinseffekt angekurbelt und das mir zur Verfügung stehende Geld erhöht sich stetig.
Den iShares ETF bespare ich mit monatlich 200 Euro und das mit stetig steigendem Betrag bereits seit 9 Jahren. Zusätzlich zu den Ausschüttungen in dieser Zeit in Höhe von dem oben genannten Betrag kann sich auch die Wertsteigerung sehen lassen. Vor allem seit dem man wieder auf „Value“ achtet und nicht nur auf Wachstum.
Mir zeigt das ganz wieder, es ist wichtig seinem Weg bzw. seiner Linie treu zu bleiben. Das ganze auch über einen längeren Zeitraum. Die meisten denken, dass an der Börse schnell viel Geld verdient werden kann und man von heute auf morgen reich wird. Das soll es definitiv auch schon gegeben haben, aber dann kann man auch Lotto spielen. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, beschäftigt und nachhaltig investiert, der kann über einen längeren Zeitraum fast schon nur eine positive Rendite machen. Heißt aber auch, es darf nicht gezockt werden, sogenannte Pennystocks bleiben außen vor und man schaut sich das Unternehmen ausführlich an, versteht den Sinn und Zweck des Unternehmens und zusätzlich verdient das Unternehmen auch bereits gutes Geld. Arg viel mehr kann man dann fast nicht mehr falsch machen.
Das geschriebene soll nur einen Einblick bieten und nicht zeigen, dass es immer nur gut geht. Man benötigt auch Durchhaltevermögen, den es gibt zusätzlich immer Marktschwankungen und externe Einflüsse, die man selbst nicht steuern kann. Hierzu gehören jegliche Arten von Konflikten, sowohl militärisch, aber auch im Handel. Ganz gut kann man sich merken, wo Verlierer sind, gibt es auch immer Gewinner. Siehe in den aktuellen Konflikten zum Beispiel Rüstungsunternehmen.
Dies führt mich auch dazu, dass ich nun seit 5 Wochen, außer den Sparplänen, keinen weiteren Kauf mehr getätigt habe. Es juckt zwar immer wieder und der Reiz ist da, aber die Vernunft lässt mich im Moment noch zurückhaltend agieren. Ich habe den ein oder anderen Wert im Blick, aber die Kurse müssten noch ein Stück tiefer stehen. Dann würde ich zugreifen. Darauf freue ich mich bereits.
Als add-on kommt noch, dass ich wieder die Möglichkeit habe, über die Schiene Privat Equity in das Start up „Ameria“ erneut zu investieren. Wer den Blog schon länger kennt, weiß, dass ich hier eigentlich seit der ersten Stunde mit dabei bin, jede Investitionsrunde mitgemacht habe und mittlerweile einen ordentlichen Betrag in das Unternehmen gesteckt habe. Bedeutet, ich bin voller Zuversicht und nun nach langem Warten wird Anfang Februar in Barcelona das erste gemeinsame Produkt mit Sony geluncht. Es wird großes passieren. Ich bin dabei und gespannt.
Lasst das Jahr 2026 auf uns zukommen und es genießen. Ich freue mich!
Mit diesem Satz und einem neuen Buchtipp schließe ich den Beitrag:
Warren Buffett: Das Leben ist wie ein Schneeball von Alice Schroeder. Warren Buffett zählt seit Jahrzehnten zu den reichsten Menschen der Welt. Alice Schroeder erzählt in dieser aktualisierten Ausgabe die Geschichte seines bewegten Lebens. Buffett verbrachte unzählige Stunden mit der Autorin bei der Beantwortung von Fragen zu seiner Frau, seinen Kindern, zu seinen Geschäftspartnern und Freunden, gab bereitwillig Auskunft zu seiner Kindheit, öffnete seine Fotoalben, gewährte tiefe Einblicke in seine Arbeit, seine Denkweise, seine Kämpfe und Triumphe, legte aber auch seine Torheiten offen. Das Leben ist wie ein Schneeball ist ein einmaliger Akt der Courage. Dieses Buch macht deutlich, dass auch Warren Buffett nur ein Mensch ist wie jeder andere auch, mit Stärken und Schwächen.