Der voraussichtlich letzte warme Monat im Jahr ist auch schon wieder vergangen. Jetzt muss eigentlich das Ziel sein von O bis O (Oktober bis Ostern) in der Wärme zu überwintern. Man muss sich ja ambitionierte Ziele setzen, alles andere wäre langweilig. Hierzu gehört dann wohl auch eine Immobilie in der Wärme und ein passives Einkommen von netto 5.000 Euro im Monat. So wäre alles perfekt. Ein steiniger Weg, aber der Anfang ist gemacht und im Durchschnitt habe ich 20% geschafft.
Ein Buch, welches mich weiter zum Nachdenken angeregt hat und ich im Urlaub ausführlich Lesen durfte: Reich werden und bleiben: Ihr Wegweiser zur finanziellen Freiheit. Wie sich Geld durch kluge Investitionen vermehren, Reichtum sichern und Financial Freedome erreichen lässt von Rainer Zitelmann.
Ein Kauf durfte ich im September ebenfalls tätigen und mir weitere 200 Anteile von Apple Hospitality REIT in meinem Depot begrüßen – allerdings nun zu den Dividenden:
Insgesamt habe ich in diesem Monat Dividenden in Höhe von 574,53 Euro erhalten. Ausgeschüttet haben dieses mal 16 verschiedene Unternehmen bzw. ETF. Im Detail haben mir folgende Unternehmen ausgeschüttet:
- Gladstone Commercial: 6,27 EUR
- Prospect Capital Corp.: 11,20 EUR
- Main Street Capital: 34,87 EUR
- Realty Income Corp.: 50,28 EUR
- Apple Hospitalty REIT: 20,06 EUR
- Healthpeak Properties Inc.: 6,41 EUR
- Ares Capital Corp.: 90,26 EUR
- Artisan Partners Assetmanagement: 73,73 EUR
- Legal&General Group PLC: 30,22 EUR
- Shell: 110,43 EUR
- Sixth Street Specialty Lend.: 9,41 EUR
- Southern Company: 18,58 EUR
- T. Rowe Price Group: 63,77 EUR
- Unilever: 37,53 EUR
- Visa Inc.: 5,59 EUR
- iShares EM Dividend UCITS: 5,92 EUR
Mit der Diversifizierung bin ich sehr zufrieden. Insgesamt 16 verschiedene Unternehmen/ETF haben mir eine Ausschüttung zukommen lassen. Allerdings sind die Beträge im Vergleich noch gering. Neu im Portfolio seit ein paar Monaten ist der ETF auf den Emerging Markets, welcher mir mit knapp 6 Euro noch einen kleinen Beitrag leistet, aber steigen wird. Davon bin ich überzeugt. Zusätzlich steht noch ein Kauf bei T. Rowe Price Group aus. So wird dies wohl der schwächste Monat in diesem Jahr werden. Aber bis zum nächsten Jahr sollten 600 – 700 Euro auf jeden Fall zu buchen stehen.
Wenn ich am Ende tatsächlich sagen kann, mit knapp 600 Euro war dies mein schlechtester Monat und ich komme dennoch auf knapp 13.000 Euro netto an Dividenden auf Jahressicht, dann ist das völlig in Ordnung. Die Zeit spielt für mich und außerdem ist die Jahressicht am Ende entscheidend.
Nun im Folgenden noch der Rückblick auf den Vergleichsmonat in den Jahren zuvor:
- 2016: 62,33 EUR
- 2017: 178,69 EUR
- 2018: 136,89 EUR
- 2019: 170,65 EUR
- 2020: 111,14 EUR
- 2021: 231,40 EUR
- 2022: 406,44 EUR
- 2023: 542,03 EUR
- 2024: 578,75 EUR
- 2025: 574,53 EUR
Dieses Mal alles, nur keine Treppe. Ein kleines auf und ab. Immerhin die 500 Euro Marke in den letzten drei Jahren durchbrochen. Die nächste 100er Marke sollte kurzfristig geknackt werden. Es wird Zeit im Oktober, als kleiner Ausblick, das nächste Mal die 1.000er Marke zu knacken. Zusätzlich stehe ich davor noch einmal bei Pernod Ricard zu investieren. Ein Kurs von ca. 80 Euro sollte langfristig bei diesem Unternehmen ein guter Kaufkurs sein – auch wenn mein erster Kauf bereits bei 137 Euro mit 10 Anteilen erfolgte. Aber das kontinuierliche Nachkaufen, wenn man überzeugt ist, ist nichts anderes als den Cost-Average-Effekt auszunutzen. So sehe ich das. Aktuell besitze ich 80 Anteile zu einem durchschnittlichen Kurs von 117,49 Euro. Da lohnt sich eine weitere „Verbilligung“.
Die Börse ist immer wieder spannend und im Moment versuche ich den Spagat zwischen Cash aufbauen und gezielt zu Investieren. Damit schließe ich auch den Artikel und warte den Oktober ab.