Das ist nun mein 3. Kauf des amerikanischen Real Estate Investment Trust (abgekürzt REIT), dessen Geschäftsmodel mit Hotels der gehobeneren Klasse betreibt. Bereit ausführlich habe ich in dem folgenden Beiträgen berichtet:

Am 1. Mai 2025 wurden die Quartalszahlen für die ersten drei Monate des Jahres präsentiert. Die Zahlen haben sich zum Vorjahresquartal minimal verschlechtert. Zurück zu führen lässt sich das auch auf den Regierungswechsel in den USA und den damit verbundenen Unsicherheiten. Dennoch wird versichert, dass die Unternehmensführung sich nach lukrativen Angeboten umsieht und den Gewinn für uns „Shareholders“ weiter maximieren möchte. In diesem Zusammenhang wurde der Verkauf von zwei nicht zum Kerngeschäft gehörenden Hotels für insgesamt 21 Millionen Dollar verkündet. Zusätzlich noch ein weiteres Hotel für weitere 16 Millionen Dollar zum Verkauf angekündigt. Neu wurde verkündet, dass der Erwerb des Homewood Suites Tampa Brandon ansteht – die Anlage grenzt ein bereits zum Portfolio gehörendes Hotel an. Zitiert wird der CEO, dass seit Jahresbeginn Aktien im Wert von 32 Millionen Euro zurückgekauft werden. Das macht rd. 2,4 Millionen Aktien weniger im Umlauf – das Unternehmen sieht den aktuellen Preis als zu günstig an. Das Argument für mich zum Kauf weiterer Anteile.

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Die Highlights der Veröffentlichung enthielten u.a. folgende Punkte:

  • Die Auslastung im 1. Quartal 2025 lag bei 71%, welches einen Rückgang von 1,5% im Vergleich zum Vorjahresquartal darstellt. Allerdings lag man weiterhin über dem Branchendurchschnitt
  • Das Unternehmen erzielte im ersten Quartal 2025 ein vergleichbares bereinigtes Hotel-EBITDA von etwa 105 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von 5,4 % gegenüber dem ersten Quartal 2024 entspricht.
  • Das Unternehmen hat die Stärke und Flexibilität seiner Bilanz beibehalten. Zum 31. März 2025 betrug das Verhältnis zwischen der Gesamtverschuldung des Unternehmens und der Gesamtkapitalisierung, abzüglich der Barmittel und Barmitteläquivalente, ungefähr 33%.
  • In den drei Monaten bis zum 31. März 2025 zahlte das Unternehmen Ausschüttungen in Höhe von insgesamt 0,29 $ pro Stammaktie, einschließlich einer Sonderausschüttung in Höhe von 0,05 $ pro Stammaktie, die am 15. Januar 2025 an die zum 31. Dezember 2024 eingetragenen Aktionäre gezahlt wurde.

Auf Jahressicht hat das Unternehmen seinen Ausblick ein wenig eingetrübt. Erwartet wird nun nur noch ein Wachstum von etwa 1% und ein Nettoeinkommen zwischen 167 – 195 Millionen US-Dollar. Persönlich gehe ich davon aus, dass die monatliche Dividende weiter stabil gehalten wird, auch wenn diese aktuell zumindest durch den Gewinn je Aktie nicht ganz gedeckt wird. Die Barmittel sind entsprechend vorhanden und entscheidend für einen REIT ist auch nicht unbedingt das „Net Income per Share“, sondern der „MFFO per Share“ und dieser deckt die Dividende ab.

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Hinter dem MFFO steckt der Begriff „Modified Funds from Operations“. Dies ist eine Kennzahl, welche den Cashflow bei REITs, also in der Immobilienbranche, beschreibt. Hauptsächlich wird damit das operative Geschäft beleuchtet und berücksichtigt auch wiederkehrende Instandhaltungskosten, saisonale Schwankungen bei Mietverträgen und nicht zahlungswirksame Posten.

Solange damit die Dividende gedeckt ist und das ist sie, bin ich erstmal zufrieden und werde mich nun bei einem Kaufkurs der weiteren 100 Anteile zu 11,10 Euro. Monatlich einer zusätzlich Dividende von netto knapp 6 Euro erfreuen. Insgesamt schütten mir die nun 400 Anteile in meinem Depot ohne Sonderausschüttungen monatlich etwas über 20 Euro aus. Auf das Jahr gesehen bedeutet das Ausschüttungen von 240 Euro bei einem durchschnittlichen Kaufkurs von 12,28 Euro je Anteil. Meine Dividendenrendite liegt somit bei rd. 5,7% netto pro Jahr. Damit kann man sein Portfolio weiter auf- und ausbauen.

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Da es sich hierbei um keine Kaufempfehlung handelt, anbei mal wieder ein neuer Buchtipp – das Buch lese ich im Moment selbst und es fesselt mich:

Warum Entwicklungshilfe nichts bringt und wie Länder wirklich Armut besiegen von Rainer Zitelmann. Entwicklungshilfe hilft armen Ländern nicht aus der Armut – das belegt der Autor dieses Buches. Was aber hilft Nationen wirklich, der Armut zu entkommen? Die englische und spanische Ausgabe des Buches haben große Beachtung gefunden: »Ein wunderbares Buch, in dem Zitelmann auf großartige Weise erklärt, warum Freiheit der Weg ist, um der Armut zu entkommen. … Ich empfehle die Lektüre dieses Buches unbedingt. Darin finden die Leser Fallstudien, Grafiken und fesselnde Erfahrungsberichte, die auch Laien in Wirtschaftsfragen aufklären.« Manuel Adorni, Ökonom und Sprecher des argentinischen Präsidenten Javier Milei

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